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«Das Endprodukt ist massgebend»

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«Das Endprodukt ist massgebend»

Wünnewiler Ferienpässler befragen Manuel Riedo zum Thema Feldrand-Kompostierung

Der Landwirt Manuel Riedo aus Amtmerswil bei Wünnewil kompostiert jährlich 500 Tonnen Grüngut. Bei optimalen Bedingungen dauert der Verrottungsprozess drei Monate.

Vor zehn Jahren besuchte Manuel Riedo einen Kurs als Kompostberater. Danach stand er der Gemeinde Wünnewil-Flamatt bei Fragen und Problemen zum Kompostieren bei. Seit 1996 übernimmt er nun mit den Berufskollegen Guido Perler und Josef Jungo, das in der Gemeinde anfallende Grünmaterial zur Kompostierung.

Von 100 auf
500 Tonnen Grüngut pro Jahr

Zu Beginn kompostierten die drei Bauern rund 100 Tonnen Grünmaterial pro Jahr. Zum heutigen Zeitpunkt sind es mehr als 500 Tonnen jährlich.

Das Grüngut wird von den Gemeinden Wünnewil-Flamatt, Überstorf und Bösingen auf den Bauernhof von Manuel Riedo gebracht. «Je mehr Abfall sich im Grünmaterial befindet, desto mehr Arbeit bedeutet es für uns Bauern», erklärt Manuel Riedo. «In den Grünsammlungen der Friedhöfe ist der meiste Müll enthalten. Wenn Abfallreste im Kompost bleiben, finde ich diese später auf dem Feld wieder.»
Zusammen mit seinen beiden Berufskollegen schreddert Manuel Riedo jede zweite Woche das Grünmaterial. Das zerkleinerte Material verteilt er danach in Kompostmieten an den Rändern seiner Felder. Zwei bis drei Mal pro Woche muss der Kompost mit einem Kompostumsetzer gewendet werden. So gelangt Sauerstoff in die Miete, damit der Kompost nicht verfault. Regelmässig misst er auch die Temperatur der Miete: «Bei 75 Grad ist der Vorgang am schnellsten», betont Landwirt Riedo.

«Der Kompost ist die Motivation»

Rund 90 Prozent des gewonnenen Kompostes braucht er für die Düngung seiner Felder. Da Manuel Riedo keine Kunstwiesen bewirtschaftet, bringt ihm der Kompost den Humus. Der restliche Kompost kann beim Werkhof der jeweiligen Gemeinde für den privaten Gebrauch bezogen werden.

Die Kompostierung des Grünmaterials bringt aber auch unangenehme Arbeit mit sich. «Man muss bei jedem Wetter schreddern und den Kompost wenden. Je nach Zeitpunkt kann die Miete auch ziemlich unangenehm riechen», sagt Manuel Riedo lachend.
Die Reportage über die Feldrand-Kompostierung von Grüngut wurde im Rahmen des Ferienpasses Wünnewil-Flamatt geschrieben. Die Ferienpässler Sandro Tomaschett, Teresa Ducrey, Anna Riesen und Raphael Berger wurden von FN-Praktikantin Karin Brülhart begleitet. FN

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