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Das Freiburger Spital schlägt Alarm

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Die bundesrätliche Covid-Taskforce hat gewarnt, dass die Intensivbetten in der ganzen Schweiz in vier Wochen voll sein könnten. Das Freiburger Spital HFR ist heute schon fast voll – und hatte gestern noch sechs freie Betten auf der Intensivstation, dazu noch elf freie Betten in der Inneren Medizin. Bereits lagen fünf Covid-19-Patienten auf der Intensivstation, drei davon wurden beatmet. «Wir sind sehr besorgt», sagte Jean-François Menoud, Leiter Pflegedienste. «Wir haben nur noch einen sehr kleinen Spielraum.»

«Die Leute haben genug von dieser Pandemie», sagte Generaldirektor Marc Devaud gestern vor den Medien. Das sei verständlich. «Aber es hängt vom Verhalten der Bevölkerung ab, ob die Fallzahlen weiter ansteigen oder nicht.» In den letzten Tagen ist die Zahl der positiv getesteten Personen im Kanton Freiburg explodiert; entsprechend wurden mehr Kranke hospitalisiert. Gestern waren wegen Covid-19 75 Personen im Freiburger Spital, darunter 15 Verdachtsfälle. Vier Tage zuvor waren es 41 Covid-19-Patienten gewesen. «Diese sehr rasche Zunahme beunruhigt uns», so Devaud.

Schärfere Massnahmen

Um einen möglichen Anstieg der Fallzahlen auf bis zu 56 000 täglich schon Mitte November zu verhindern, empfiehlt die Taskforce des Bundes drastische Massnahmen wie maximal fünf Personen zusammen im öffentlichen Raum und maximal zehn bei Veranstaltungen. Der Bundesrat will allerdings gemäss Gesundheitsminister Alain Berset erst nächsten Mittwoch neue Massnahmen beschliessen, nachdem die Kantone diese in einer Vernehmlassung gut geheissen haben.

Gestern sprach Deutschland wegen der hohen Fallzahlen in der Schweiz für das ganze Land eine Reisewarnung aus. Grenzgänger können allerdings nach wie vor ein- und ausreisen.

njb/sda/ybf

Berichte Seiten 3, 14 und 15

«Wir sind besorgt. Wir haben nur noch einen sehr kleinen Spielraum.»

Jean-François Menoud

Leiter Pflegedienste HFR

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