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Das Freiburger Spital sieht für das Jahr 2019 wieder rote Zahlen vor

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«Diese Zahlen sind keine Überraschung für mich», sagt der Generaldirektor des Freiburger Spitals (HFR), Marc Devaud. Die Rede ist vom Budget 2019 des Spitals, das gestern in einem Communiqué verkündet wurde. Auch im laufenden Jahr wird das Freiburger Spital kein ausgeglichenes Budget präsentieren können, «auch wenn das Defizit geringer ist als 2018», wie Marc Devaud klarstellt. Der Verwaltungsrat rechnet für 2019 mit einem Verlust von 17,9 Millio­nen Franken. Im letzten Voranschlag waren es noch 21,3  Millionen Franken. «Das Budget reflektiert die schwierige finanzielle Situation des Spitals», so Devaud. Das erwartete Defizit sei vor allem auf die Tarifsenkungen im stationären Bereich zurückzuführen, die sich seit Ende Sommer abgezeichnet hätten. Die erwartete Tätigkeitszunahme im ambulanten Bereich und der Personalstopp zur Reduk­tion des Aufwandes reichen laut dem Communiqué des HFR nicht aus, um die Kosten zu decken. Die Spitalleitung verfolge aber eine rigorose Personalpolitik und werde Neubesetzungen von Stellen überprüfen, die nicht direkt mit der Patientenbetreuung verbunden seien, sowie unvermeidliche Neubesetzungen hinauszögern, ohne dabei die Leistungsqualität oder die Patientensicherheit zu beeinträchtigen. Auch werde sich das Spital weiterhin um eine Reduktion der Aufenthaltsdauer der Patientinnen und Patienten bemühen. Im Budget enthalten sind Unterhalts- und Reparaturkosten von 15 Millionen Franken, die unausweichlich seien, um die Qualität der Infrastruktur aufrechtzuerhalten. Die Leistungen des Kantons in der Höhe von 62 Mil­lio­nen Franken sind ebenfalls ins Budget eingeflossen. Der entsprechende Leistungsauftrag wurde vom Verwaltungsrat genehmigt, wie es heisst. «Der Verwaltungsrat wird weiterhin unter beträchtlichem Druck stehen, auch seitens des Grossen Rats, dem dieses Budget zur Kenntnisnahme vorgelegt werden muss», so Devaud. «Auch wenn dieses Budget besser ist als das letzte, reicht uns das nicht.» Und auch Gesundheitsdirektorin Anne-Claude Demierre (SP) bestätigt: «Unser Ziel muss bleiben, ein ausgeglichenes oder sogar positives Budget zu erreichen – und dies, ohne Abstriche bei der Qualität.»

«Alle Standorte sind gefordert»

Die geplante strategische Neuorientierung des Spitals solle dazu beitragen, die Kostenstruktur des HFR ausgeglichener zu gestalten. Was das für die einzelnen Standorte des Spitals – namentlich Tafers – heisse, kann Devaud zurzeit noch nicht sagen. Es seien jedoch alle HFR-Standorte gefordert, ihre Effizienz weiter zu erhöhen. Dies wiederum werde sich frühestens auf die Budgets 2020 oder 2021 positiv auswirken können.

«Auch wenn dieses Budget besser ist als das letzte, reicht uns das nicht.»

Marc Devaud

HFR-Generaldirektor

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