Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das geteilte Taxi von Wieland

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Seit einem halben Jahr bietet das Murtner Transportunternehmen Wielandbus Privatpersonen und Firmen an, unter der Woche Personenwagen der oberen Mittelklasse zu mieten, die am Wochenende als Taxis im Einsatz sind. «Als grösstes Taxiunternehmen des Kantons Freiburg verfügen wir über eine Fahrzeugflotte, die nur an den Wochenenden ausgelastet ist», erklärt Geschäftsleitungsmitglied Christoph Wieland. Dem gegenüber stünden die Bedürfnisse von Privaten und Firmen, «die unter der Woche über ein Fahrzeug verfügen möchten, an den Wochenenden jedoch auf den Gebrauch eines Autos verzichten könnten».

Das Angebot sei die Idee von Wielandbus und in der Schweiz einzigartig. Basis für die Verrechnung ist ein Kilometerpreis von 59, 69 oder 79 Rappen, je nachdem, ob der Kunde den Personenwagen in Granges Paccot oder Murten selber abholt und ob er auch die Reinigung des Autos selber übernimmt. Wie lange der Kunde oder die Kundin den Wagen bei sich hat, spielt keine Rolle: «Theoretisch kann jemand das Auto von Montag, 7  Uhr, bis Freitag, 17 Uhr, bei sich haben, und wenn die Person nur 20  Kilometer gefahren ist, bezahlt sie auch nur den entsprechenden Kilometerpreis», erklärt Wieland. Die Kunden könnten die Autos nur ein paar Stunden oder auch über mehrere Wochen mieten.

Das Angebot sei bewusst günstig, «es geht uns um die Auslastung der Fahrzeuge und darum, dass Firmen und Private dadurch vielleicht gänzlich auf die Anschaffung eines neuen Personenwagens verzichten könnten.» In der Schweiz werde ein durchschnittliches Auto pro Tag weniger als 10 Prozent der Zeit bewegt, «die Bezeichnung Stehzeug wäre somit treffender». Während 90 Prozent der Zeit würden die Fahrzeuge auf Parkplätzen stehen, «was in Anbetracht der Knappheit der verfügbaren Flächen in Städten bedenklich ist». Ihr Ansatz: «Weniger, dafür besser ausgelastete Fahrzeuge.»

Auslastung ist noch dürftig

Die Fahrzeuge sind alle Jahrgang 2019. Im Sommer sind es maximal vier Autos und im Winter deren drei, die Wielandbus unter der Woche abgibt. Die Bilanz nach einem halben Jahr sei durchzogen, sagt Christoph Wieland. «Das Grundprinzip, die Fahrzeugflotte besser auszulasten, funktioniert.» Das Volumen, das sie sich wünschten, hätten sie aber noch nicht erreicht. «Wir haben erste Erfahrungen gesammelt und sind daran zu prüfen, ob wir das Angebot in unsere Applikation ‹go Mobility› einbinden können.»

Wer eines dieser Fahrzeuge mietet, ist nicht mit der Taxilampe unterwegs: «Wir haben eine spezielle Taxilampe gewählt, die wir entfernen können.» Die Autos seien mit ­Ride&Share angeschrieben.

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema