Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das Gleichgewicht befindet sich auf halbem Weg zwischen den Extremen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Obwohl für viele das Wortpaar «Junge» und «Politik» eher nach einem Oxymoron klingt, gibt es doch immer mehr junge Menschen, die sich aktiv in der Politik engagieren, um ihre Vorstellungen zur Schweiz voranzubringen und zu verteidigen. Anaïs Grandjean, Ana Martins und Loris Grandjean sind drei Beispiele für diese politische Jugend. Sie setzen sich durch ihren Eintritt in die grünliberale Partei (GLP) für die Realisation ihrer politischen Vision ein.

 

Ana Martins

24 Jahre alt, Sozialarbeit-Studentin:

Als Studentin im Bereich soziokulturelle Animation habe ich erst seit kurzem mit einer kritischeren Reflexion von politischen Themen begonnen. Aufgrund meiner Ausbildung bin ich verstärkt mit Diskriminierung, sozialer Ungleichberechtigung und Fragen der bürgerlichen Teilnahme konfrontiert. Meiner Meinung nach baut eine demokratische Gesellschaft auf dem Austausch und der Vielfalt von Meinungen auf. Alle Individuen sind zwar anders, haben aber Anspruch auf eine gleiche Behandlung.

 

 Ich kannte die grünliberale Partei vor ihrer Initiative für die gleichgeschlechtliche Ehe kaum. Je mehr ich mich danach über sie informiert habe, desto mehr wuchs mein Interesse, bis zum Punkt, an dem mir ein Beitritt zu der GLP fast schon logisch erschien. Da ich mich selbst als ausgeglichene Person sehe, schätze ich die ebenso ausgeglichene Position der Partei in der politischen Mitte umso mehr. Damit verbunden ist das Bedürfnis nach umfassender Reflexion, welche wiederum pragmatische, auf die jeweilige Problematik zugeschnittene Positionen ermöglicht. Das ist zwar nicht immer einfach, dafür aber umso lohnender.

 

 Ebenfalls teile ich die Ansicht, dass ein nachhaltiger Umgang mit der Umwelt am besten in Etappen erfolgen sollte. Denn die Gewohnheiten des Einzelnen ändern nicht einfach so von heute auf morgen.

 

 Schlussendlich schränkt michdie Partei nicht in meinen persönlichen Meinungen ein, auch wenn diese von denen anderer Mitglieder divergieren. Diese Offenheit ist für einen demokratischen Staat absolut grundlegend.

 

Anaïs Grandjean

25 Jahre alt, Studentin in Business Communication:

Politik hat mich immer schon interessiert; Debatten, Aktualität und Abstimmungen verfolge ich aufmerksam. Ich bin zu den Grünliberalen gegangen, weil ich neugierig war, mehr über die Partei herauszufinden, welche sich als erste Partei aktiv für die Rechte von Homosexuellen einsetzte – eine Thematik, die mir sehr beim Entschluss, mich politisch zu engagieren, geholfen hat.

 

 Schon beim Eintritt in die GLP wurde mir klar, dass ich am richtigen Ort gelandet bin. Gerade aufgrund ihrer Position in der politischen Mitte versteht es die GLP meiner Meinung nach besonders gut, die veraltete Links-rechts-Polarisierung aufzubrechen, indem sie das Gleichgewicht zwischen Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft anstrebt.

 

 Um diese Herausforderung bewältigen zu können, wurde ich von Anfang an zur konstruktiven Debatte ermuntert, einem fundamentalen Träger der Lösungsfindung in der Politik. Die Möglichkeit, verschiedene Ideen und Standpunkte reflektieren zu können und darauf basierende, pragmatische Lösungen zu finden, schätze ich sehr. Dass nicht immer alle Mitglieder einer Meinung sind, führt zwangsweise zu einer perspektivischen Vielfalt, und genau darin liegt für mich die Stärke der Grünliberalen Partei.

 

Loris Grandjean

22 Jahre alt, Psychologiestudent:

Schon in meiner frühen Jugend hat die Politik einen wichtigen Platz in meinem intellektuellen Universum eingenommen. Einem für dieses Alter typischen Impuls folgend, hatte ich mich bereits damals kurz für eine Partei engagiert, nur um mich kurz darauf wieder aus der Welt der Politik zurückzuziehen.

 

 Letztes Jahr erlebte ich gewissermassen mein zweites politisches Erwachen. Dass die Masseneinwanderungsinitiative vom 9. Februar an der Urne angenommen wurde, hat mich wachgerüttelt. Die Zeit war gekommen, um selber den Kurs der Veränderungen zu bestimmen. Die Wahl der Partei war keineswegs einfach. Dabei war ich mir durchaus der Notwendigkeit einer parteilichen Affiliation bewusst, wollte ich doch meiner Stimme Gehör verschaffen. Ich dachte schon, dass keine Partei meinen Vorstellungen entsprechen würde, als ich von der Initiative für gleichgeschlechtliche Ehe erfuhr. Schnell begann ich, mich für die Partei, die sie lanciert hatte, zu interessieren: die GLP. Mir wurde umgehend klar, dass sich nur in einer Partei mit einem Fokus auf kritischer Reflexion das vielfältige Spektrum meiner Ansichten vereinen lassen würde.

 

 Die Partei der Grünliberalen positioniert sich in der politischen Mitte; sie distanziert sich entschieden von Extrempositionen, welchen ich prinzipiell misstraue. Das Parteiprogramm der GLP basiert folglich auch nicht auf einer dogmatischen Ideologie, sondern ist das Resultat pragmatischer Debatten. Es besteht aus einer perfekten triadischen Verbindung von nachhaltiger Entwicklung mit den Bereichen Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft. Diese Partei, die gleichermassen den Atomausstieg, eine verantwortungsvolle Wirtschaft und den gesellschaftlichen Fortschritt vorantreibt, erfüllt meine Erwartungen, ohne mir die ihren aufzuzwingen.

 

 Viele Leute tendieren natürlich dazu, Umwelt und Wirtschaft als Gegensätze zu konzipieren. Die GLP trotzt genau dieser simplifizierenden Auffassung, indem sie sich für beide Aspekte gleichermassen einsetzt. Der Ausstieg aus der Atomenergie, die Förderung von erneuerbarer Energie, eine nachhaltige Verkehrsentwicklung und ein verantwortungsbewusster Konsum sind dabei zentrale Anliegen. Unser Programm zielt durch diese und weitere Massnahmen auf die Verträglichkeit von Umweltschutz mit wirtschaftlicher Effizienz ab. Denn diese zwei Faktoren müssen stets in der Komplexität ihrer Wechselbeziehungen betrachten werden. Daher gilt: Umwelt ja, aber eben nicht nur.

 

Die Junge GLP

Wir engagieren uns für einen freien, auf Konkurrenz basierenden Markt, welcher Innovationen und Unternehmensgeist begünstigt. Die Junge GLP vertritt die Meinung, dass es Sache des Staates ist, die Konkurrenzfähigkeit des Marktes zu gewährleisten, nicht zuletzt auch durch die Regulierung von dysfunktionalen Marktentwicklungen oder gar Missbräuchen. Nichtsdestotrotz müssen unserer Meinung nach stets die marktspezifischen Eigenheiten berücksichtigt werden, wie zum Beispiel im Gesundheitssektor, wo Krankenhäusern eine besondere Rolle zukommt, welche nach einer differenzierteren Handhabung verlangen.

 

 Schliesslich stellt die Sozialpolitik den dritten Schwerpunkt unseres Programmes dar. Wir kämpfen gegen jede Form der Diskriminierung und für den sozialen Fortschritt. Die Initiative für die gleichgeschlechtliche Ehe stammt zum Beispiel aus der Feder der GLP. Die Gleichberechtigung von Mann und Frau, Hetero- und Homosexuellen und im grösseren Kontext von Menschen ist in unseren Augen weniger ein politischer Kampf, sondern eigentlich gesunder Menschenverstand.

 

 Die Politik der GLP könnte so zusammengefasst werden: eine nachhaltige Entwicklung, angewandt nicht nur auf Fragen der Umwelt, sondern auch auf die Bereiche Wirtschaft und Sozialpolitik. Denn diese drei Aspekte gehen fliessend ineinander über und konstituieren zusammen die grundlegenden Pfeiler unserer Gesellschaft.

Übersetzung aus dem Französischen: Tobias Rohrbach. Das Titelzitat heisst im Orginal «L’équilibre est à mi-chemin entre les extrêmes» und stammt vom französischen Schriftsteller Bernard Werber.

Ana Martins.Anaïs Grandjean.Loris Grandjean.

Zu dieser Seite

Carte blanche für die Jungparteien

Noch nie haben sich so viele Jungpolitikerinnen und Jungpolitiker aus dem Kanton Freiburg um einen Sitz im Nationalrat beworben wie bei den anstehenden Wahlen vom 18. Oktober. Die Freiburger Nachrichten bieten darum den Jungparteien die Möglichkeit, sich und ihre Ideen selber vorzustellen. Dafür haben sie eine Carte blanche erhalten und konnten eine Zeitungsseite nach ihrem Gusto gestalten.njb

 

Mehr zum Thema