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Das Hängebrücklein erschliesst ein beliebtes Naherholungsgebiet

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Autor: Anton Jungo

Das Hängebrücklein in der Nähe der alten Schwarzwasserbrücke ist eine der wenigen Fussgängerverbindungen zwischen dem freiburgischen und bernischen Ufer der Sense. Es erschliesst ein viel begangenes Wander- und Naherholungsgebiet an den beiden Gewässern. Darauf wies bei der Einweihungsfeier vom Freitag auch die Könizer Gemeinderätin Kathrin Sedelmeyer hin. «Als das alte Brücklein vor rund vier Jahren geschlossen werden musste, haben wir zu spüren bekommen, wie wichtig es für die Wanderer ist», betonte sie. «Ständig erhielten wir Anfragen, wann der Übergang wieder geöffnet werde. Und selbst eine Petition mit 500 Unterschriften wurde eingereicht.»

Kosten aufgeteilt

Anstösser des Brückleins sind die Gemeinden Überstorf und Wahlern. Doch wegen der touristischen Bedeutung des Bauwerks hat sich auch Köniz zu einem Drittel an den Baukosten von rund 200 000 Franken beteiligt. Nachdem mit dem Neubau auch die Eigentumsverhältnisse geklärt wurden, sind Wahlern und Überstorf Eigentümer der Brücke (vgl. FN vom 30. April).

Christine Bulliard, Gemeindepräsidentin von Überstorf, und Ruedi Flückiger, Gemeindepräsident von Wahlern, wiesen neben der praktischen auch auf die symbolische Bedeutung der Brücken hin. Das Schwarzenburgerland sei stark zerklüftet und den Flussübergängen sei – seit der Zeit der Römer – immer grosse Bedeutung zugekommen, betonte Flückiger. Erste schriftliche Nachweise zu Brücken gibt es aber erst aus dem 13. Jh.

Christine Bulliard erinnerte an die grosse Bedeutung, die die Brücken für die Stadt Freiburg hatten und haben. «Unser ?petit pont suspendu? über den Sensegraben bricht zwar keine Rekorde, ist aber ein gelungenes Werk solider Handwerkskunst», meinte sie. Brücken verbinden, bringen näher, ermöglichen Austausch, hielt sie fest und hofft, dass die neue Brücke auch genutzt wird.

Für Bungee-Jumping nicht geeignet

Die Regierungsstatthalterin des Amtes Schwarzenburg, Franziska Sarott, und Nicolas Bürgisser, Oberamtmann des Sensebezirks, liessen es sich nicht nehmen, der Eröffnung beizuwohnen. In einem humorvollen Dialog äusserten sie sich zu Freuden und Leiden zweier benachbarter Oberämter. «Für ein Bungee-Jumping reicht die neue Brücke definitiv nicht», meinte z. B. Franziska Sarott. «Einen Versuch würde ich selbst meinen politischen Gegnern nicht anraten», meinte dazu Nicolas Bürgisser.

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