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«Das hätte ich nie erwartet»

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«Das hätte ich nie erwartet»

Xmedia Flamatt: In elf Jahren vom Einmannbetrieb auf 160 Mitarbeiter

Daniel Grossen hat es geschafft, seine Firma Xmedia innerhalb von elf Jahren von einem Einmannbetrieb in eine Firma mit 160 Mitarbeitern zu verwandeln. Besonders mit dem bekannten Online-Marktplatz Scout-24 verfolgt er auch weiterhin hohe Ziele.

Autor: Von MATTHIAS FASEL

Scouty trägt ein orangefarbenes T-Shirt, einen blauen Hut und eine übergrosse Brille: Das kleine Männchen ist das bekannte Maskottchen der Internetplattform Scout-24. Sein Schöpfer und Chef ist der Berner Daniel Grossen. 1995 hat er die Firma Xmedia, Muttergesellschaft von Scout 24, gegründet.Dem Scout-24-Bereich hat es Grossen hauptsächlich zu verdanken, dass er innerhalb von nur elf Jahren aus einem Einmannbetrieb eine beachtliche Firma geschaffen hat. Ausgestattet mit einem Computer und 20000 Franken Startkapital, hat der damals 30-jährige Informatiker den zukünftigen Stellenwert des Internets richtig eingeschätzt.Mit dem Cashflow aus dem Startkapital hat er Schritt für Schritt seine Firma ausgebaut. «Am Anfang haben wir tagsüber klassisches E-Business betrieben und Internet-Auftritte verkauft und nachts die Firma weiterentwickelt», erklärt Grossen.

Fünf Millionen Klicks pro Tag

Der Aufwand hat sich gelohnt. 1996 hat er die Firma Scout-24 gegründet. Drei Jahre später erhielt er den Jung-Unternehmer-Preis des Swiss-Economy-Forums. Heute ist die Firma das schweizweit führende Netzwerk von Online-Marktplätzen. Fünf Millionen Mal werden die verschiedenen Suchplattformen jeden Monat allein in der Schweiz angeklickt. Fünf Millionen Mal wird nach Fahrzeugen, Immobilien, Jobs oder Partnern gesucht. 2004 hat auch die Deutsche Telekom das Potenzial der Firma aus Flamatt erkannt. Ihr gehören heute 50 Prozent an Scout-24. Insgesamt belief sich der Umsatz der Firma Xmedia im vergangenen Jahr auf 50 Millionen Franken.

100 weitere Mitarbeiter gesucht

Einen solchen Erfolg hätte sich Grossen zu Beginn nicht träumen lassen. «Das hätte ich nie erwartet. Mir schwebte bestenfalls eine Firma mit zehn bis zwölf Mitarbeitern vor.» Die Realität sieht anders aus. Allein in Flamatt beschäftigt Xmedia rund 130 Mitarbeiter, weitere 30 Angestellte arbeiten in Zürich, Bern und Genf. In den nächsten drei Jahren sollen zusätzlich 100 Leute hinzukommen. Dazu muss ein Gebäude mit mehr Kapazität gebaut werden. Vor einigen Wochen hat man sich dazu entschieden, das Gebäude, das für rund 300 Mitarbeiter konzipiert ist, erneut in Flamatt zu bauen (vgl. FN vom 11.November).Man habe zwischen Bern und Flamatt hin und her tendiert, erklärt der CEO. Für Flamatt hat man sich schliesslich unter anderem deshalb entschieden, weil ein Umzug für einen Teil der Mitarbeiter ein Nachteil gewesen wäre, vor allem aber auch, weil man in den nächsten Jahren in erster Linie mehrsprachige Leute einstellen will. «Dafür ist der Kanton Freiburg sicher der ideale Ort.»

Marktführend auch in Deutschland und Skandinavien

Mehrsprachige Mitarbeiter wird Grossen in den nächsten Jahren auch brauchen können. Er will die Dienstleistungen noch weiter internationalisieren. In Deutschland und Skandinavien ist die Scout-24-Gruppe bereits marktführend. Grosses Potenzial ortet er unter anderem noch in Frankreich, Italien, Spanien und Osteuropa. Aber auch in der Schweiz will man mit noch intensiverem Marketing die führende Position am Markt weiter verstärken und zementieren.Angst vor einem plötzlichen Einbruch der Geschäfte hat er jedenfalls nicht. Er erwartet, dass die digitale Generation in den kommenden Jahren und Jahrzehnten die Branche weiter vorantreibt. Auch die Konkurrenz bereitet ihm wenig Sorgen. Scout-24 war als eine der ersten Firmen auf dem Markt. Ein Vorteil, der für Grossen nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. «Heute neu in den Markt einzusteigen macht keinen Sinn. Man kann nur kaufen. Und im Vergleich zu unseren Mitkonkurrenten sind wir fantastisch positioniert.»

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