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«Das Haus war praktisch voll»

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Am Samstag trafen sich die besten Schweizer Gitarristen der Blues- und Rock-Szene in Kerzers. Das liessen sich rund 400 Musikfans nicht entgehen, wie Cyrill Deschamps, Präsident des organisierenden Vully Blues Clubs, gestern auf Anfrage sagte. «Das Haus war praktisch voll.» Es war die dritte Ausgabe des Swiss Crossroads Guitar Festivals. Die ersten beiden Ausgaben gingen in Lugnorre über die Bühne. Mit der Durchführung des Festivals in Kerzers versprachen sich die Veranstalter mehr Publikum. Diese Erwartung sei eingetroffen, sagte Deschamps, «weil wir in Kerzers näher bei Bern liegen und damit auch das deutschsprachige Publikum besser ansprechen können». Lugnorre am Mont Vully sei schlicht zu abgelegen.

Das Finale mit allen Musikern auf der Bühne war der Höhepunkt des Abends: «Gemeinsam spielten sie den Song ‹A Little Help from My ­Friends› in der Version von Joe Cocker», erklärte Deschamps. «Es war Hühnerhaut pur, und alle standen von ihren Stühlen auf.» Doch der gesamte Abend sei ein Glanzstück und ein Wechselspiel zwischen rockigen, bluesigen und ruhigeren Songs gewesen. «Die gewählten Stücke haben gut funktioniert, und die eingeladenen Gitarristen freuten sich, für einmal gemeinsam auf der Bühne stehen zu können.» Davon habe auch das Publikum profitiert, «denn die Stimmung war grossartig». Der Blues-Hexenmeister Phi­lipp «Bluedög» Gerber und das Berner-Mundart-Rock-Urgestein Georges «Schöre» Müller hatten den Lead des Festivals. Mandy Meyer von Krokus und Müller seien seit vielen Jahren befreundet und in Kerzers das erste Mal zusammen aufgetreten, sagte Deschamps. Es habe keine Wartezeit gegeben für das Publikum bei den Musiker-Wechseln, «es lief alles rund».

Für einen guten Zweck

Das Swiss Crossroads Guitar Festival will talentierte lokale und inländische Musikschaffende fördern und ihnen eine Plattform bieten. Das Festival ist die Schweizer Version des Crossroads Guitar Festivals, das 1999 von Eric Clapton ins Leben gerufen wurde. Die Einnahmen der Veranstaltung in Kerzers gehen an die Vereinigung Arfec, die Familien mit einem krebskranken Kind Hilfe anbietet, sowie an die Kinderkrebshilfe Schweiz.

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