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Das hohe Ziel Playoff-Final

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Das hohe Ziel Playoff-Final

Badminton-NLA: Tafers/Freiburg beginnt am Freitag die Saison

Genf ist morgen Freitagabend der erste Gegner der Freiburger Topmannschaft in der Interclub-Nationalliga A. Der Däne Allan Sherfig ist nach dem Rücktritt von Stephan Dietrich alleine verantwortlich im Team.

Von GUIDO BIELMANN

Tafers/Freiburg erreichte im Vorjahr seit Jahren erstmals die Playoffs nicht. Es war auch das erste Mal, dass das Team von einem professionellen Trainer, Allen Sherfig, geführt wurde. Das Scheitern der Freiburger kam einer Blamage gleich, zumal die Equipe nominell in der Hierarchie ohne weiteres in die Endausmarchung hätte vorstossen müssen. Schwamm drüber, sagt man sich in Tafers in der Freiburger Badminton-Hochburg vor der neuen Saison. «Das war ein grosser Schlag für uns. Das passiert uns nicht mehr, wir sind voll motiviert. Im Vorjahr hatten wir viele junge Leute. Die haben jetzt eine Saison mehr Erfahrung», sagt Sherfig. «Im Vorjahr haben wir eigentlich nichts falsch gemacht. Das Team war einfach instabil. Ausserdem haben wir im Dezember wichtige Punkte wegen Verletzungen verloren.»

So hat Sherfig am Training gegenüber dem Vorjahr nichts verändert: «Wir sind gut vorbereitet. Die Spieler haben gut trainiert, und alle sind fit.»

Vieles hängt von einem Tschechen ab

Allan Sherfig ist nicht gerade bescheiden mit der Zielsetzung: «Man muss hohe Ziele setzen. Wir wollen in den Playoff-Final gelangen», gibt er sich selbstsicher. Dabei ist dieses Unterfangen alles andere als leicht, denn die Mannschaft ist die gleiche – mit einer Ausnahme: Der langjährige Topspieler und Punktegarant Stephan Dietrich ist zurückgetreten.

Allerdings wird er bereits im ersten Match gegen Genf schon wieder reaktiviert wird, denn es fehlen zu Beginn der Saison bereits drei Spieler: Simon Enkerli und Roman Trepp sind zurzeit am US-Open. Marco Eggenschwiler ist wegen Prüfungen abwesend.

Mit Olivier Andreys Bruder Michael

In der Zielsetzung macht Sherfig einiges abhängig vom Tschechen Jan Fröhlich: Der Club steht mit dem 24-Jährigen, der die Weltnummer 60 und in Tschechien die Nr. 1 ist, in Verhandlung. Wenn er eine Arbeitsbewilligung bekommt, wird er im Januar zu Tafers/Freiburg stossen: «Wenn er kommt, ist der Meistertitel unser Ziel», sagt Sherfig ohne Zögern. Er kennt Fröhlich von Dänemark her, wo er bereits sein Trainer war: «Jan ist läuferisch und in der Defensive sehr stark.»

Olivier Andrey spielt im Einzel als Nummer 1, Stephan Baeriswyl als 2 und Team-Neuling Michael Andrey als 3. Michael Andrey, der Bruder von Olivier, spielte im Vorjahr im NLB-Team Freiburg/Tafers II. Im ersten Männerdoppel spielen Baeriswyl/Dietrich, im zweiten die Gebrüder Andrey. Im Mixed kommt der alte Fuchs Dietrich zum Zuge.
Bei den Frauen ist die Besetzung – so wie gehabt mit den Geschwistern Fabienne und Judith Baumeyer sowie der Russin Anna Lartschenko. Für die Baumeyers ist in dieser Saison die Interclub-Meisterschaft nicht das Wichtigste: Sie wollen sich im Doppel für die Olympischen Spielen 2004 in Athen qualifizieren. Sie haben knapp 20 internationale Turniere auf dem Programm. Sie sind zurzeit die Nr. 28 in der Weltrangliste. Platz 23 ist aber nötig: «Wir werden sie in ihrem Vorhaben unterstützen», hält Sherfig fest. Neu stösst zum Team Andrea Sommer, und zwar als Reservistin. Sie spielt ansonsten im NLB-Team.
Gegen Genf ist der
Sieg ein Muss

Genf, der erste Gegner von Tafers/ Freiburg morgen Freitag um 19.30 Uhr, hat Probleme. Topspielerin Santi Wibowo fehlt (US Open). Unklar ist, ob die Nr. 1 der Männer, der Indonesier Salim, da ist. Ausserdem ist Paulo von Scala nicht mehr da; er ist zurzeit in Brasilien. «Wir müssen dieses Spiel unter diesen Voraussetzungen gewinnen», hält der Freiburger Trainer Allen Sherfig fest.

Im Kampf um die Playoff-Plätze wird bestimmt Basel der schärfste Gegner sein. Der Indonesier Agung und die Slowenin Maya Pohar sind die derzeit stärksten Schweizer Einzel-Spieler. Sherfig ist sich gewiss, dass die Basler im Final notabene schlagbar sind, wenn Fröhlich kommt.

La Chaux-de-Fonds ist nicht mehr so stark einzustufen, weil der Russe Uwarow weg ist. Des weiteren ist Uzwil da, welches ohne Ausländer auskommt, aber ein gutes Schweizer Ensemble stellt. bi

Das Kader von Tafers/Freiburg

Männer: Marco Eggenschwiler, Stephan Baeriswyl, Roman Trepp, Simon Enkerli, Olivier Andrey, Michael Andrey (neu, von NLB-Team Freiburg/Tafers II), Stephan Dietrich (Reserve). Frauen: Fabienne und Judith Baumeyer, Anna Lartschenko und Andrea Sommer (neu, vom NLB-Team Freiburg/Tafers II).

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