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«Das ist eine bösartige Unterstellung»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Ab 2017 soll das Institut Guglera ob Giffers zu einem Bundesasylzentrum werden. Seit dies bekannt wurde, wird der Vertrag, den Beat Fasnacht beim Kauf des Instituts im Jahr 2007 mit den Ingenbohler Schwestern abgeschlossen hat, immer wieder angezweifelt. Es sei damals nicht alles mit rechten Dingen zugegangen und Fasnacht sei gar nicht rechtmässiger Besitzer der Liegenschaft, wurde zuletzt am Dienstagabend an der Gründungsversammlung der Interessengemeinschaft (IG) Guglera ins Feld geführt (FN von gestern). Die FN haben Beat Fasnacht mit diesem und anderen Vorwürfen konfrontiert.

 

 Beat Fasnacht, was ist dran an der Behauptung, dass der Verkauf der Guglera der Ingenbohler Schwestern an Sie nicht rechtens ist?

Das ist eine bösartige Unterstellung, das stimmt auf keine Art und Weise. Der Verkauf ist verurkundet, alle Dokumente liegen vor. Alles geschah in Absprache mit der Steuerbehörde und dem Kloster Ingenbohl. Somit ist das gleichzeitig ein bösartiger Vorwurf an das Kloster.

 

 Die Guglera habe Ihnen gar nie richtig gehört, da Sie den Kredit an die Ingenbohler Schwestern nie zurückbezahlt hätten. Was sagen Sie dazu?

Das stimmt auch überhaupt nicht. Ich habe die Guglera käuflich erworben und sie ist in meinem Besitz. Da damals keine Bank bereit war, uns eine Hypothek zu gewähren, haben mir die Ingenbohler Schwestern anerboten, den Kaufpreis stehen zu lassen und ihn innerhalb von 18 Jahren zu amortisieren. Mit dem Verkauf der Liegenschaft kann ich den Schwestern die Restschuld zurückbezahlen.

 

 Zudem geht das Gerücht um, dass Sie in der Guglera auf längere Frist einen Golfplatz erstellen wollen.

Ich bin Präsident des Golfclubs Blumisberg, spiele seit über dreissig Jahren Golf und kenne die Schweizer Golfszene sehr gut. Und es war nie, nie meine Absicht, hier oben einen Golfplatz einzurichten. Es wäre auch der grösste Blödsinn, im heutigen Umfeld einen Golfplatz zu erstellen. Ich möchte das Guglerahof-Modell umsetzen und damit am Standort der alten Guglera unsere angefangene Arbeit zur Integration von schwer übergewichtigen Jugendlichen oder solchen aus schwierigen Verhältnissen aus der ganzen Schweiz weiterführen.

 

 Damit Sie dieses Projekt realisieren können, bedarf es jedoch einer Spezialzone.

Das kantonale Raumplanungsamt hat uns die Schaffung der Spezialzone Guglera zur Förderung von Jugendlichen mit Schwierigkeiten zugesagt, insofern die Gemeinde Rechthalten ihr Einverständnis gibt.

 

 Ist der Vertrag mit dem Bund für den Verkauf des Instituts Guglera denn nun unterschrieben?

Nein, es ist aber alles bereit.

 

 Wann wird es zur Vertragsunterzeichnung kommen?

Das wird in den nächsten 14 Tagen der Fall sein.

Kloster Ingenbohl: «Alles korrekt abgelaufen»

B is 2007 führten die Ingenbohler Schwestern in der Guglera die traditionsreiche Internatsschule mit Sekundarabschluss. Weil im Kloster der Nachwuchs fehlte und die Schwestern dadurch an die Grenzen ihre finanziellen Möglichkeiten stiessen, schlossen sie das Institut und verkauften es 2007 an Beat Fasnacht. Er baute unter anderem Förderprogramme für übergewichtige und Ausbildungsprogramme für arbeitslose Jugendliche auf. «Beat Fasnacht ist vollständiger Besitzer der Guglera. Beim Verkauf ist alles korrekt abgelaufen», sagt Kurt Zwahlen, Leiter Zentrale Dienste im Kloster Ingenbohl den FN. Er entkräftet damit die Zweifel an der Rechtmässigkeit des Verkaufs. Aus der Sicht des Klosters gebe es am damals abgeschlossenen Vertrag nichts zu rütteln, so Zwahlen. ak

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