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«Das ist Poesie»

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Glänzende Augen, lachende und staunende Gesichter, Lichter in allen Farben: Gestern ist das Murtner Lichtfestival in die fünfte Ausgabe gestartet. «Das Lichtfestival bringt die Schönheit von Murten kunstvoll zur Geltung», sagte Bundesrat Alain Berset gestern an der Eröffnung des fünften Lichtfestivals im Hotel Murten. «Das ist Poesie.» Er habe den Anlass bereits mehrere Male privat mit der Familie besucht und sei beeindruckt gewesen. «Es gibt Lichtfestivals in Lyon, Amsterdam, Prag und dann – in Murten», sagte Berset und schmunzelt, «man hat das Gefühl, dass es schon immer existiert hat, es ist ein fantastischer Anlass».

«Reverse» in der Kirche

Bereits von weitem sind die Lichter zu sehen, auch auf der Aussenseite erstrahlen die Mauern der Altstadt in allen Farben. Die Arteplage «Place du village» beim Berntor besticht in diesem Jahr mit einer überraschenden, lustigen Show. Mit dem Auftritt von Schauspielern, die einander aus dem Berntorschulhaus und aus der Villa Sonnegg zurufen oder einen schelmischen Blick auf die andere Seite werfen, ist das Spektakel um ein neues und frisches Element reicher geworden.

Vor der Deutschen Kirche leuchten die Bäume in allen Farben. Ein Liebespaar küsst sich inmitten der Lichter. Die Live-Music-Show «Reverse» im Innern der Kirche ist ein Genuss der Sonderklasse, sowohl für die Augen als auch für die Ohren. Es ist die einzige Arteplage, bei der es einen separater Eintritt zu bezahlen gilt.

In der Hauptgasse tanzen Jugendliche zur Musik der Arteplage «Le Big Bang». Sie zeigen sich begeistert von der Lasershow, die der Gasse klare Linien gibt. Die Musik dröhnt aus riesigen Boxen, mal zart, dann wieder schnell und laut.

Selfies mit Flügeln

Kaum jemand lässt sich die Gelegenheit entgehen, sich bei der Arteplage «Wer bin ich?» beim Rathaus mit überdimensionalen weissen Flügeln fotografieren zu lassen. Der Selfiepoint ist begehrt, bei allen Generationen: Nachdem sich die Kinder mit 1001 Federn haben ablichten lassen, kommen der Vater und auch die Grossmutter an die Reihe. Fröhlich geht die Familie weiter.

Auf den Turm des Murtner Schlosses sind Dohlen projiziert, auch vor dieser Installation lässt es sich verweilen. Vor dem Schloss gibt es die Arteplage «Platonic Dome» zu entdecken. Eine junge Frau setzt sich davor und beschliesst, hier eine Pause einzulegen. «Das ist ein Iglu», ruft ein Kind seinen Eltern zu und läuft schnurstracks in das Innere des Doms.

Ein Abend genügt kaum, um alle Murtner Lichter auszumachen. Besonders, wenn sich die Besucherin auf die geniale Videoinstallation «Armor» im Museum einlässt. Dann ist der Abend schon fast vorbei. Bei dieser Arteplage steht eine historische Rüstung im Vordergrund. Der Zuschauer kann die Rüstung in den verschiedenen Szenen selbst zum Leben erwecken. Am Lichtfestival hat es für jeden Geschmack etwas dabei.

Impressionen vom Donnerstag, 16.1.2020:

Zahlen und Fakten

Es empfiehlt sich ein Besuch unter der Woche

24 Arteplages umfasst das Lichtfestival 2020. Das Festival dauert vom 15. bis am 26. Januar jeweils von 18 bis 22 Uhr. Die See-Laternen können die Besucherinnen und Besucher bis 21 Uhr dem See übergeben. Der Eintrittspreis beträgt 5 Franken pro Erwachsenen. Kinder bis 16  Jahre sind gratis. Der Festivalpass kostet 15 Franken. Das Budget des Lichtfestivals beträgt 1,2 Millionen Franken. 2019 kamen 85 000 Besucherinnen und Besucher an das Festival. Murten Tourismus empfiehlt, mit dem Zug anzureisen. Das Festival befindet sich fünf Gehminuten vom Bahnhof entfernt. Der Lichterhimmel weist den Weg. Es gibt zudem Spezialangebote der TPF und der SBB. Jene, die mit dem Auto anreisen, bittet Murten Tourismus darum, sich an die Signalisationen zu den offiziellen Parkplätzen zu halten. Ein kostenpflichtiger Shuttle-Service für 5 Franken pro Erwachsener für beide Strecken pendelt zwischen den Parkplätzen und dem Festival. Park&Ride-Möglichkeiten sind ab 17.30 Uhr an den Bahnhöfen Belfaux-Village, Courtepin, Cressier und Sugiez vorhanden. Die Parkplätze für Menschen mit körperlichen Einschränkungen befinden sich auf dem Viehmarktplatz nahe dem Berntor. Auch mit dem Schiff können Besucher anreisen. Die Angebote der Schifffahrtsgesellschaft LNM waren gestern jedoch schon fast ausverkauft. Murten Tourismus empfiehlt einen Besuch des Festivals unter der Woche, samstags sei die Anzahl Gäste hoch. Die Organisatoren empfehlen zudem, aufmerksam auf die Strassen und Wege zu schauen und sich nicht allzu stark von den Lichtern ablenken zu lassen, um Unfälle zu vermeiden. Die Schwerpunkte liegen erneut auf den Standorten Berntor, Hauptgasse, Deutsche Kirche, Museum Murten und See. Nicht weniger sehenswert sind die kleineren und leiseren poetischen Arteplages zum Beispiel vor den Stadtmauern.

emu

 

www.murtenlichtfestival.ch

 

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