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Das Jahrzehnt des Wandels

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Es steht ein Jahrzehnt des Wandels bevor. In einkommensstarken Ländern wird die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter allmählich schrumpfen. Erwartet wird, dass der Trend zur Deglobalisierung weiter an Dynamik gewinnt, und es ist mit einem weniger vorteilhaften politischen Umfeld für Menschen mit hohem Einkommen zu rechnen.

In den Bereichen Umweltschutz und Technologie dürften bedeutende Bewegungen und Fortschritte die bestehenden Normen aufbrechen. Insgesamt dürfte das kommende Jahrzehnt für Anleger und Unternehmenseigentümer schwieriger werden als das letzte.

Gewinner und Verlierer

Ein solcher Wandel kann zwar unangenehm sein, bringt aber auch Chancen mit sich. Wie bei der Globalisierung wird es auch bei der Deglobalisierung Gewinner und Verlierer geben.

Der demografische Wandel wird in Schwellenländern und in Sektoren wie dem Gesundheitswesen für Auftrieb sorgen. Die technologische Revolution wird unzählige Möglichkeiten für Investments in Bereichen wie 5G, künstliche Intelligenz, Cloud Computing und Gentherapie schaffen.

Die Veränderung der Konsumentenpräferenzen und der staatlichen Regulierung zugunsten von nachhaltigeren Produkten und Dienstleistungen hat indes gerade erst begonnen und könnte sich als eine der interessantesten und dauerhaftesten Wachstumschancen der nächsten zehn Jahre erweisen.

Robuster Finanzplan gefordert

Um das Risiko eines Jahrzehnts des Wandels durch potenzielle langfristige Chancen auszugleichen, müssen Anleger einen robusten Finanzplan aufstellen. Sie müssen sich genau überlegen, wie viel sie für kurzfristige Bedürfnisse bereitstellen, während sie einen ausreichenden Betrag für langfristige Anlagen beiseitelegen.

Die Vermögensstrategie «Liquidität, Langlebigkeit, Weitergabe» könnte Anlegern dabei helfen, ihre finanziellen Ziele zu erreichen, ihre Besorgnis über kurzfristige Risiken zu lindern und langfristige Chancen zu nutzen.

Im Rahmen des Ansatzes «Liquidität, Langlebigkeit, Weitergabe» werden Vermögen auf drei Strategien verteilt:

Die Liquiditätsstrategie ist darauf ausgelegt, kurzfristige Bedürfnisse zu decken. Generell sind Anleger gut beraten, während ihrer Erwerbsjahre etwa den Wert ihrer Ausgaben in einem Jahr in dieser Strategie zu halten, um ein Polster für Notfälle zu haben. Anlegern, die kurz vor der Pensionierung stehen oder sich bereits im Ruhestand befinden, wird empfohlen, aus ihrem Portfolio den Cashflow-Bedarf von etwa drei bis fünf Jahren beiseitezulegen.

Damit können sie Marktschwankungen überstehen und das Risiko reduzieren, Anlagen mit Verlust verkaufen zu müssen, um ihre Lebenshaltungskosten zu bestreiten.

Die Langlebigkeitsstrategie ist dazu gedacht, den Ausgabenbedarf während des restlichen Lebens zu decken. Aufgrund des längeren Zeithorizonts ist es wichtig, den Fokus auf das Wachstum zu richten. Da es jedoch nötig werden könnte, die Liquiditätsstrategie wieder aufzufüllen, sollten auch Massnahmen zur Begrenzung der Volatilität einbezogen werden.

Die Weitergabestrategie umfasst Vermögenswerte, die über den durch die Liquiditäts- und die Langlebigkeitsstrategie ­abgedeckten Ausgabenbedarf während einer Lebenszeit hinausgehen. Da diesen Anlagen ein längerer Zeithorizont zugeordnet wird, können die Mittel in der Weitergabestrategie nach anderen Risikokriterien investiert und auf ein einziges Ziel ausgerichtet werden: die Maximierung des Vermögens.

Für diese Strategie ist in der Regel eine hohe Allokation in Aktien einschliesslich Engagements in langfristigen Trends sowie Anlagen in Private Equity und andere illiquide Investments ratsam.

Der Autor

Olivier Schmutz ist Vizedirektor und Kunden- berater bei der UBS Freiburg im Bereich Wealth Management.

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