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Das kantonale Jugendamt wird neu organisiert

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Eine positivere Abkürzung kann kein anderes freiburgisches Amt bieten: JA steht für Jugendamt. Ja sagt die Gesundheits- und Sozial­direktion nun auch zu einer Reorganisation dieses Amts, das ihr angegliedert ist. Das antwortet der Staatsrat auf ein Postulat von André Schneuwly (Freie Wähler, Düdingen) und Bernadette Mäder-Brülhart (CSP, Schmitten). Die beiden hatten sich um den Zustand des Amts gesorgt.

Der Staatsrat bestätigt nun in seiner Antwort, dass das Angebot des Jugendamts in den letzten Jahren vielfältiger und komplexer geworden sei. Das sei auf Gesetzesänderungen auf kantonaler und eidgenössischer Ebene zurückzuführen, aber auch auf das Bevölkerungswachstum im Kanton Freiburg. Das Amt müsse sich um immer mehr und immer komplexere Fälle kümmern. Daher sei seine Organisation bereits mehrmals angepasst worden, namentlich im Bereich des Kinder- und Jugendschutzes.

In den letzten Jahren sei die Zahl der Kinderschutzsitua­tionen gestiegen, so der Staatsrat; dies vor allem bei den unter 15-Jährigen. Diese wiesen nicht nur in Bezug auf Erziehung und Verhalten, sondern auch in Bezug auf Psyche und Persönlichkeit erhebliche Schwierigkeiten auf. Die zunehmende Komplexität bei der Betreuung der Kinder und Jugendlichen sei auf immer schwierigere Familienverhältnisse zurückzuführen. Zudem müsse das Jugendamt ein immer grösseres Netzwerk koordinieren. Den Fachpersonen für Kinderschutz stehe immer weniger Zeit für die einzelnen Fälle zur Verfügung.

Mehr Personal?

Das alles wirke sich nicht nur auf die Arbeitsbedingungen aus, sondern auch auf die organisatorischen Anforderungen. Die Direktion für Gesundheit und Soziales und das Jugendamt hätten darum befunden, dass eine Reorganisation des Amts unumgänglich sei. Sie wurde bereits angepackt, wobei sich das Personal in einem partizipativen Vorgehen einbringen kann. Der Staatsrat wird zudem die Personalsituation prüfen.

njb

 

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