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Das kaum mehr für möglich gehaltene Déjà-vu

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Am Ende war es ein Rückfall in alte Zeiten, die Elfic gehofft hatte, längst hinter sich gelassen zu haben. Zeiten, als Freiburgs Basketballerinnen nach verlorenen Endspielen nur Tränen der Enttäuschung übrig geblieben waren. Mit dem ersten Triple der Vereinsgeschichte in der letzten Saison schien dieser Finalfluch überwunden zu sein. Doch am Samstag erlebte Elfic ein kaum mehr für möglich gehaltenes Déjà-vu: Wie bereits vor zwei Jahren musste sich der ­Favorit vom BC Winterthur geschlagen geben. Und wieder vergossen Alexia Rol und Co. bittere Tränen.

Wie eine heisse Kartoffel

«Nie hatten wir das Gefühl, dass wir die Partie im Griff haben», haderte Elfics Spielge­stalterin Noémie Mayombo im Anschluss an die knappe 56:58-Finalniederlage in der Bieler Eishalle. Gut 38 Minuten lang hatte Elfic in Führung gelegen, als es aber wirklich zählte, in der Money Time, erwiesen sich die Zürcherinnen als zielstrebiger. Bei den nervösen Freiburgerinnen zitterten derweil trotz der geballten Routine um die Internationalen Rol, Nancy Fora und Marielle Giroud die Hände. Der Ball wurde wie eine heisse Kartoffel der Mitspielerin abgegeben. «Trotz Druck musst du mal Verant­wortung übernehmen», hielt Elfics Trainer Jan Calle­waert konsterniert fest.

Dank einem 9:0-Lauf hatte Winterthur in den letzten Spielminuten das Blatt noch wenden können. Aus einem 48:53-Rückstand wurde so eine Minute vor der Schlusssirene ein 57:53-Vorsprung. 10 Sekunden vor Ende hätte Elfics Samantha Ostarello von der Freiwurflinie aus ausgleichen können, doch sie traf nur beim ersten Versuch. Der Rebound des zweiten Freiwurfs ging wie viel zu oft an Winterthur. Die Amerikanerin Nicolette Gilday – die mit ihrer Landsfrau Labrittney Jones (zusammen 43 Punkte) die Partie dominierte – machte dann mit einem ihrerseits verwandelten Freiwurf alles klar. Die verbleibenden vier Sekunden reichten Elfic nicht mehr aus, um sich zumindest noch in die Overtime zu retten.

Winterthur diktiert Rhythmus

Vergeben hatte Elfic den Sieg aber bereits vorher, als es zwar immer vorne gelegen hatte, aber nie entscheidend hatte davonziehen können. «Nie konnten wir unser schnelles Spiel aufziehen. Stattdessen passten wir uns dem Rhythmus Winterthurs an», sagte Mayombo, die weit unter der üblichen Punkteausbeute blieb. Die Aussenseiterinnen machten die Räume geschickt eng und liessen sich trotz des Rückstands nie entmutigen. «Offensiv waren wir heute nicht gut, deshalb wussten wir, dass wir nur über eine gute Defensive gewinnen können», erklärte Winterthurs Camille Rosset, die wie viele ihrer Mitspielerin nicht zum Einsatz gekommen war. Doch auch Calle­waert vertraute diesmal nur auf acht Spielerinnen und beraubte sich so einer Stärke, der breiten Bank. «Hätten wir mit einem Punkt Differenz gewonnen, würde wir nun nicht darüber sprechen», antwortete der Belgier auf die Kritik.

Das zweite Triple in Folge hat Elfic versemmelt. Es bleibt die Meisterschaft, um nach dem Liga Cup immerhin einen zweiten Pokal zu holen. Im Playoff-Final bietet sich gegen Winterthur die Möglichkeit zur Revanche. «Heute steht noch der Frust im Vordergrund. Aber dann gilt es, sich auf den Playoff-Final zu konzentrieren. Wir haben das Team, um das Championat zu gewinnen, das haben wir schon bewiesen», so Mayombo trotzig.

Telegramm

Winterthur – Elfic Freiburg 58:56 (27:31)

Biel (Tissot Arena). – ca. 3000 Zuschauer. – SR: Mazzoni/Curty.

BC Winterthur: Sakica (3), Tomezzoli (6), Sohm (4), Bosnjak (2), Gilday (23), Jones (20).

Elfic Freiburg: Giroud (8), Fora (5), Zali (3), Rol (12), Tarakchian (10), Jacquot, Mayombo (5), Ostarello (13).

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