Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das kleine Olympic ganz gross

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Olympic hat es also tatsächlich geschafft. Nach dem bereits beachtlichen Unentschieden am letzten Donnerstag im Hinspiel der 1. Qualifikationsrunde für die Champions League gegen die favorisierten Russen von Avtdodor Saratow setzten die Freiburger am Samstag noch einen drauf. In Russland konnten sie eine bis zum Schluss spannende Partie knapp mit 78:76 für sich entscheiden. Damit zieht das Team von Trainer Petar Aleksic in die 2. Qualifikationsrunde ein, wo sie bereits morgen Dienstag auswärts im Hinspiel auf die Niederländer von Donar Groningen treffen werden.

Knapp bis zum Ende

Dass die Freiburger Saratow aus der Champions-League-Qualifikation werfen konnten, ist ohne Zweifel ein Exploit. Die russische Meisterschaft ist deutlich höher einzustufen als die Nationalliga A. Mehrere Mannschaften aus Russland nehmen etwa Jahr für Jahr an der EuroLeague, dem höchstdotierten europäischen Club-Wettbewerb, teil. Saratow hatte die heimische Meisterschaft in der letzten Saison auf dem fünften Rang beendet.

Olympic ging das scheinbar ungleiche Duell indes ohne Komplexe an. Das Remis aus dem Heimspiel verlieh dem Triple-Sieger der letzten Saison ganz offensichtlich zusätzlichen Auftrieb. Ab dem zweiten Viertel lagen die Freiburger am Samstag immer in Führung. Als sie in der 37. Minute mit 74:63 vorne lagen, schien eigentlich bereits alles klar. Doch die Russen stemmten sich nochmals gegen das aus ihrer Sicht unerwartete Scheitern und kamen nochmals bis auf zwei Zähler heran. «Es war sehr, sehr hart», sagte Olympics Center Babacar Touré am Mikrofon von Radio Fribourg. Schliesslich war es der Amerikaner Justin Roberson, der mit zwei verwandelten Freiwürfen den 78:76-Sieg der Freiburger besiegelte. Touré: «Wir haben doch einige Spieler mit Erfahrung in unseren Reihen, so konnten wir die Ruhe behalten.» Touré – trotz drei frühen Fouls – und Andre Williamson trugen mit 25 Rebounds gegen die gross gewachsenen Russen einen gewichtigen Teil zum Erfolg bei, und Chad Timberlake sowie Dusan Mladjan sorgten mit sieben von elf verwandelten Dreierversuchen für die nötigen Punkte.

«Es ist unglaublich», konnte Olympic-Präsident Philippe de Gottrau gegenüber Radio Fribourg sein Glück kaum fassen. «Aber es ist erst ein erster Schritt. Wir müssen nun schnell auf den Boden zurückkommen und die nächste Herausforderung annehmen.»

Wollen die Freiburger in die Gruppenphase der Champions League einziehen, müssen sie noch zwei weitere Hürden überspringen. Die erste heisst Donar Groningen. Der niederländische Meister machte gegen Pris­tina (Kosovo) eine 20-Punkte-Hypothek noch wett. Das Hinspiel zwischen Groningen und Olympic in der 2. Qualifikationsrunde findet morgen in Holland statt. Das Rückspiel am Freitag im St. Leonhard.

Telegramm

Saratow – Olympic 76:78 (35:40) – Hinspiel 89:89

Sports Palace Zvezdny. SR: Vitkauskas (LIT), Manos (GRC), Selkee (FIN).

Avtodor Saratow: Golden (4), Zaryazhko (7), Carmichael (5), Petenev, Mikhailovskii (4), Buford (14), McLean (19), Zabelin (5), Kravish (6), Moore (12).

Freiburg Olympic: Jaunin (3), Steinmann (3), Gravet (2), Mladjan (18), Touré (11), Roberson (10), Williamson (12), Timberlake (16), N. Jurkovitz (3).

Mehr zum Thema