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Das Kollektiv Raie Manta hat erneut ein Haus an der Industriegasse besetzt

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Autor: Pascal Jäggi

Freiburg An die Wand hat ein Unbekannter in grossen Lettern «Zu tot zum Sterben» gesprayt, die Eingänge sind zugemauert, die Scheiben mit Brettern verstärkt. Das Kollektiv Raie Manta hat sich davon nicht abschrecken lassen und in der Nacht auf Freitag das Haus an der Industriegasse 24 erneut besetzt. Sie sind an den Ort zurückgekehrt, wo alles begonnen hat. Dies, nachdem sie auf Anordnung von Oberamtmann Carl-Alex Ridoré am 29. September die geschützten Arbeiterhäuser an der Industriegasse verlassen mussten.

In einem Communiqué teilt Raie Manta mit, dass es sich um eine «neue Form» der Besetzung handle. Es ist nicht mehr die Rede von einem Kulturzentrum, einem Infokiosk oder Diskussionsabenden. «Wir verbarrikadieren uns für zwei Wochen im Haus und werden, falls nötig, eine andere Form des Widerstands praktizieren», schreiben die Besetzer. Sie hätten genügend Nahrungsmittel und Feuerholz dabei, um zwei Wochen in dem Gebäude zu bleiben.

Frust bei Besetzern

Die Fronten sind mittlerweile offensichtlich verhärtet. Nachdem 19 Besetzer letzte Woche im Boxal-Areal von der Kantonspolizei überrascht und aus dem Gebäude geschafft worden sind, sitzt der Frust offenbar tief. Der Oberamtmann wird von den Besetzern als Marionette bezeichnet. Ridoré sagte gegenüber den FN, er werde sich der Sache annehmen. Entsprechend der bisherigen Politik ist davon auszugehen, dass er die Kantonspolizei anweisen wird, das Gebäude zu räumen. Er hat bereits bei der ersten Besetzung mitgeteilt, dass die Gebäude unbewohnbar seien.

Ein weiteres einst von Raie Manta besetztes Gebäde an der Neustrasse 1 ist in der Zwischenzeit abgerissen worden.

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