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Das Konservatorium bietet künftig eine Sport-Kunst-Ausbildung an

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Autor: irmgard Lehmann

Wer heutzutage ein Instrument spielt und gleichzeitig intensiv Sport betreibt, ist mit dem täglich anfallenden Arbeitspensum leicht einmal überfordert. Mit dem neuen Ausbildungsgang Sport-Kunst am Konservatorium Freiburg soll den Jugendlichen das Leben erleichtert werden.

Wer sich für Musik und Sport entscheidet, soll künftig die Möglichkeit haben, den Schulort zu wechseln. Zum Beispiel von der OS Wünnewil an die OS Freiburg. «Wer einen Mannschaftssport betreibt, muss für das Training oft in die Stadt fahren und verliert so viel kostbare Zeit», erklärt Giancarlo Gerosa, Direktor des Konservatoriums Freiburg.

Unter einen Hut bringen

Die neue Ausbildung hat zum Ziel, die sportliche und künstlerische Disziplin mit den schulischen Verpflichtungen zu vereinbaren. Begabte Schüler, Studierende und Lernende sollen in den Genuss von diversen Sonderregelungen kommen. «Stundenpläne müssen angepasst und Schulstunden reduziert werden», fordert Gerosa. «Die obligatorischen Schuljahre müssen bestmöglich auch für die musikalische Ausbildung genutzt werden, zumal gerade diese Zeit für gewisse Lernprozesse nicht mehr aufgeholt werden kann.»

Der neue Ausbildungszweig wird ab dem neuen Schuljahr im Herbst angeboten. In der Institutionalisierung des doppelgleisigen Bildungweges sieht Direktor Gerosa eine Chance für die Nachwuchsförderung: «In unserem Kanton gibt es rund 40 motivierte, begabte, junge Sportler und Künstler, denen dieser Zweig entgegenkommt.»

Stundenreduktion ist allerdings nicht neu. Bereits in den vergangenen Jahren wurden Studierende, die sich auf ein Studienzertifikat vorbereitet haben, von Turnstunden dispensiert. Mit der neuen Regelung soll die Reduktion allerdings noch etwas höher sein als lediglich drei Wochenstunden.

Der neue Bildungsweg richtet sich vorab an Studierende, die Mannschaftssport betreiben oder Ballettunterricht besuchen.

Ja zum Pilotprojekt

Der Bildungsweg Sport- Kunst ist ein Pilotprojekt und wurde im Rahmen des neuen Schulgesetzes lanciert, das zurzeit in Vernehmlassung ist. Die Erziehungsdirektion hat am Dienstag grünes Licht gegeben für deren Realisierung.

Im Rahmen der neuen Bildungsstruktur – musikalische Hochschule und allgemeine Musikschule (Konservatorium) – wurden die Anforderungen erhöht. Der Vorbereitungslehrgang für professionelle Studien löst das Studienzertifikat ab, und damit treten auch andere Forderungen in Kraft: Eine Wochenstunde Instrumentalunterricht dauert 90 Minuten anstatt 60 Minuten wie bisher. Zusätzlich hat der Studierende pro Woche zwei Stunden Gehörbildung und Theorie zu belegen.

Und Gesangsstudierende müssen sich zusätzlich für Instrumentalunterricht verpflichten. Der Vorbereitungslehrgang dauert vier Jahre.

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