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Das Krebstelefon bietet Betroffenen schnelle und anonyme Hilfe in einer schwierigen Lebenslage

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Seit mehr als 25 Jahren existiert das Krebstelefon. Von Krebs Betroffene und ihre Angehörigen erhalten unkompliziert Informationen zu ihren Fragen. An vorderster Front mit dabei sind die Freiburgerinnen Christine Meuwly, ehemalige Leiterin, und Anna-Marie Zahno, heutige Leiterin des Beratungsdienstes.

«Fachliche und menschliche Aspekte zusammenbringen», antworten beide Frauen unisono auf die Frage nach ihrer Motivation für ihre Arbeit beim Krebstelefon. Christine Meuwly und Anna-Marie Zahno haben noch mehr gemeinsam: Beide stammen aus dem Sensebezirk: Christine Meuwly ist in Düdingen aufgewachsen, Anna-Marie Zahno in Heitenried. Beide haben sie die Ausbildung zur Pflegefachfrau absolviert und sich stetig weitergebildet, auch in den Gebieten Onkologie und Psychologie. Zudem sprechen sie beide mehrere Sprachen. Fähigkeiten, die bei der Arbeit fürs Krebstelefon besonders zum Tragen kommen.

Mehrsprachig beraten

Menschen in einer schwierigen Lebenslage rufen beim Krebstelefon an: Oft sind es Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind. Sie stellen sich Fragen zum Krankheitsbild, zu den Folgen, zu den Behandlungen. Was ist für sie das Richtige? Die acht Beraterinnen, die heute beim Krebstelefon arbeiten, hören zu und gehen einfühlsam und fachlich kompetent auf Fragen ein – und das auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch (siehe Kasten). Sie sind alle ausgebildete Pflegefachfrauen und verfügen über Zusatzausbildungen in Onkologie und Psychoonkologie.

Anrufe sind kostenlos und können auch anonym getätigt werden, die Gespräche bleiben vertraulich. «Es ist ein niederschwelliges Angebot, das sehr geschätzt wird», sagt Anna-Marie Zahno. «Mit 6100 Anfragen haben wir 2020 einen neuen Höchststand erreicht. Insbesondere zu Beginn der Corona-Pandemie im März war die Verunsicherung bei Krebsbetroffenen gross. 1995 waren es 1150 Anfragen».

Wie alles begann

«1995 startete das Krebstelefon als Verein, später wurde das Angebot in die Krebsliga Schweiz integriert», erzählt Christine Meuwly, die den Aufbau dieser Dienstleistung hautnah miterlebt und bis 2005 mitgestaltet hat. Sie war eine der ersten Leiterinnen. «Das Ziel war eine neutrale Information und Beratung für Betroffene und Angehörige.». Schon damals war die Zweisprachigkeit eine Bedingung für die Arbeit: Deutsch und Französisch standen im Vordergrund. Von den vier Beraterinnen stammten drei aus dem Kanton Freiburg. «Wir hatten eine spezielle Schulung für die Beratung am Telefon.» Es ging darum, die an Krebs erkrankten Personen mit ihren Anliegen und Ängsten ernst zu nehmen und nicht allein zu lassen. Christine Meuwly sagt:

 Die Herausforderung bestand auch darin, dabei die Fachleute mit an Bord zu holen.

Entspricht einem Bedürfnis

Das ist gelungen: Das Krebstelefon hat seine Dienstleistungen stetig ausgebaut und versteht seine Beratung als komplementäres Angebot: Einerseits zu den kantonalen Krebsligen, die eine Beratung vor Ort anbieten, oft mit Spezialisierung zu sozialen und finanziellen Fragen. Anderseits zu den Fachpersonen, mit denen ein reger Informationsaustausch besteht. So gibt es zum Beispiel beim Krebsforum, der virtuellen Austauschplattform, die Möglichkeit, Expertinnen und Experten direkt Fragen zu stellen. 2020 wurden acht Online-Expertensprechstunden durchgeführt. Auch die Chat-Möglichkeit, die 2012 eingeführt wurde, wird rege genutzt.

Krebs verändert das Leben

Auch in Zukunft will das Krebstelefon seine verschiedenen Dienstleistungen aufrechterhalten und wenn möglich ausbauen. «Das Krebstelefon entspricht einem Bedürfnis nach rascher und unkomplizierter Hilfe. Die Diagnose Krebs verändert das Leben der Betroffenen. Nichts ist mehr, wie es vorher einmal war. Auch wenn man eine Therapie hinter sich hat und als geheilt gilt, es ist ein jahrelanger Prozess», betont Anna-Marie Zahno:  

Das ist auch das Schöne an unserer Arbeit: Wir führen tiefe Gespräche und begleiten dabei Personen ein Stück ihres Lebenswegs.

Informationen

Hilfe vom Krebstelefon gibt es auf verschiedenen Wegen

Krebs wirft viele Fragen auf. Betroffene und Angehörige können sich seit 1995 im persönlichen Gespräch beim Krebstelefon informieren und beraten lassen. Fragen zu Prävention, Therapie, Nebenwirkungen, Palliative Care und Forschung werden von Fachfrauen kostenlos auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch beantwortet. Dazu gibt es verschiedene Kanäle:
– Telefon: 0800 11 88 11, Montag bis Freitag, 9 bis19 Uhr
– E-Mail: helpline@krebsliga.ch
– Chat: www.krebsliga.ch/cancerline, Montag bis Freitag, 11 bis16 Uhr
– Skype: krebstelefon.ch
– Forum: www.krebsforum.ch

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