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Das Leben des heiligen Ignatius in Bildern

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Anlässlich des 200-Jahr-Jubiläums der Neugründung des Jesuitenordens bringt die Universität Freiburg ein Buch heraus. Papst Pius VII. liess den Orden nach dem Verbot von 1773 im Jahr 1814 wieder zu. Zum Gedenken an den Gründer Ignatius von Loyola wurden 20 Bilder aus dem Leben des Heiligen, die im Kolleg St. Michael hängen, in einem Bildband verewigt. Die Herausgeber betonen im Vorwort: «Der Zyklus stellt eine ikonografische Rarität dar, die das Kolleg St. Michael und die Stadt Freiburg mit Stolz und Ehrfrucht hüten dürfen.»

Unter den Herausgebern ist Theologie-Professorin Barbara Hallensleben vom Institut für ökumenische Studien der Universität. Sie sagt, man könne die Bedeutung der Jesuiten im Kolleg St. Michael für die Pädagogik in Freiburg nicht genug betonen. «Alle, die dort tätig waren, haben sich in diesen Bildern wiedergefunden.»

Kurz nach der Gründung des Kollegs unter dem Jesuiten Petrus Canisius richtete das Freiburger Patriziat 1638 dort eine Kapelle ein, die mit einem Bildzyklus aus dem Leben von Ignatius geschmückt wurde. Der Künstler Claude Férchot orientierte sich dabei an geschriebenen und gezeichneten Vorbildern. Er gehörte zu einer Gruppe von Flüchtlingen aus dem heutigen Burgund, die vor den Wirren des Dreissigjährigen Kriegs geflohen waren. Diese «Burgunder» entfalteten in Freiburg eine rege Tätigkeit, wie Verena Villiger, die Direktorin des Museums für Kunst und Geschichte, im Buch zitiert wird.

Reformation von innen

Die Tradition der gemalten Heiligenviten war seit dem Mittelalter beliebt. In der Frühneuzeit, in der die Bilder in der Kollegskapelle entstanden sind, versuchten die Maler, das Leben der Heiligen möglichst authentisch wiederzugeben. Auffällig sind die geschriebenen Erklärungen zum Sujet auf den Bild, welche an ein breiteres Publikum gerichtet waren. «Es war eine Zeit, in welcher die Kirche versuchte, sich von innen her zu erneuern», so Hallensleben. Kurz nach dem Start der Reformation wollte sich die katholische Kirche verändern, näher an die Bevölkerung kommen.

Die Freiburger Vita beginnt im Jahr 1521, anlässlich der Belagerung von Pamplona in Spanien, während welcher Ignatius im Verteidigungskampf verwundet wurde. In seiner Not erschien ihm sein Schutzpatron, der Apostel Petrus, und rettete ihn. Fortan widmete sich Ignatius der Arbeit für den Glauben. Auf den letzten Bildern ist die Gründung seiner Gesellschaft Jesu im Jahr 1534 beschrieben. Er gab ihr eine Regel und leitete sie bis zu seinem Tod 1556. fca

 Bestellungen des Bildbandes über iso@unifr.ch–er kostet rund 25 Franken, Zusendung portofrei.

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