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Das Motto: «Aus der Region, für die Region»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Marjolein Bieri

Vor zwölf Jahren entstand der Gurmelser Chilbi-Märit als originelle politische Mitglieder- und Wählerwerbekampagne der CVP. Der Markt setzt seit Jahren auf das gleiche altbewährte Grundkonzept: Über sechzig Stände bieten dem Publikum Dienstleistungen, Produkte, Ess- und Trinkwaren der Umgebung an. «Aus der Region, für die Region ist unser Credo», erklärt Odilo Bürgy vom Organisationskomitee (OK). Deshalb ist auch ausdrücklich im Reglement des Anlasses verankert, dass nur Vereine, Gewerbler und Private aus der Region Stände betreiben dürfen.

Konzerte und Kasperli

Auch die Kulturbühne, die den Märit so einzigartig macht, war wieder den ganzen Tag Schauplatz für Konzerte, Turn- und Tanzdarbietungen sowie ein Kasperli-Theater. «Das Ziel, einen Ort der Begegnung zu schaffen, wo man sich trifft, wo sich Tradition, Region und Kultur präsentieren können und ein Austausch unter der Bevölkerung stattfindet, ist uns einmal mehr gelungen», sagt Bürgy.

Doch nicht nur Altbewährtes und Bekanntes stand auf dem Programm. Wie jedes Jahr wurde auch etwas Neues geboten: Im Rahmen des diesjährigen Mottos «Wissenswertes über Unbekanntes» war Lappland Ehrengast am Märit. Sabine Herren aus Curmeon lebt und arbeitet seit mehreren Jahren auf einer Touristen-Lodge in Lappland. «Es wissen viele, dass ich dort bin, aber nicht genau, was ich mache», sagt Herren. Deshalb nahm sie den Markt als Anlass, allen das Land, seine Natur und Kultur etwas näher zu bringen und Werbung für die Lodge zu machen. Gerne hätte sie auch einen Kollegen oder eine Kollegin aus Lappland selbst, einen echten Lappen also, dem Publikum vorgestellt, «aber es hat nicht geklappt: Meine Freunde sind momentan alle auf der Elchjagd und konnten leider nicht kommen».

Lokale Jäger stellen sich vor

Auch den regionalen Jägern wurde eine Plattform geboten. Mit einer Wildsau am Spiess und einem Wissenswettbewerb für Jung und Alt lockten sie das Publikum an ihren Stand, um dort mit ihnen ins Gespräch zu kommen und Fragen rund ums Jagen zu beantworten.

Sicherheit ist wichtig

Roger Folly, seit den Anfängen des Chilbi-Märits Mitglied von dessen Organisationskomitee, ist vor einem Jahr in die Jagdgruppe Schmitten/Gurmels eingetreten und wurde zum Initianten und «Herz» der Aufklärungsaktion: «Wir wollen auf freundschaftliche Art den Leuten die Jagd ein wenig näher bringen», sagt er. Die Bevölkerung solle merken, dass Jagen nicht bedeute, «dass wir im Wald herumschiessen und Leute gefährden». Er betont, dass Sicherheit und der geschulte Umgang mit der Waffe einen hohen Stellenwert bei der Jagd hätten. Das Jagen an sich sei nämlich nur ein eher kleiner Teil. Neben der Freude am Erlegen und Verzehren der Tiere sei die organisierte und reglementierte Jagd auch ein wichtiger Beitrag zum gesunden Tier- und Waldbestand, so dass Fauna und Flora unserer Wälder geschützt und gefördert werden.

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