Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

«Das Nein zur Fusion ist auch eine Verpflichtung»

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Der pensionierte Lehrer Xaver Ruffieux hat vor einer Woche in Plasselb ein Flugblatt verschickt, das die Plasselber von einem Ja zur Fünferfusion mit Plaffeien, Zumholz, Brünisried und Oberschrot abhalten sollte. «Es war mein Wunsch, dass die Fusion nicht klappt, aber das Leben wäre auch mit Fusion weitergegangen», kommentierte er gestern das Abstimmungsresultat. Plasselb lehnte die Fusion knapp ab, mit nur 19 Stimmen Unterschied. «Das Flugblatt könnte noch die letzten Zweifler beeinflusst haben», so Ruffieux.

Er sei sich bewusst, dass das Nein zur Fusion auch eine Verpflichtung für die Plasselberinnen und Plasselber sei. «Wer A sagt, muss auch B sagen.» Gemeinderats- und Kommissionsmitglieder zu finden sei eine Aufgabe, der sich nun alle stellen müssten, sagt Xaver Ruffieux. «In einem Jahr sind Wahlen, deshalb müssen wir uns schon jetzt dahintersetzen und früh genug mit den Gemeinderäten das Gespräch suchen.» In der Vergangenheit habe man oft den Fehler gemacht, den Gemeinderäten die Suche nach einem Nachfolger selber zu überlassen. «Wir müssen die Suche auf mehrere Schultern verteilen.» Er selber werde nicht kandidieren, da sein Bruder Heinrich Rüffieux bereits im Gemeinderat sitze, sagt er.

Junge Bürger ansprechen

In Brünisried war es der ehemalige Gemeindeschreiber und Lehrer Peter Haymoz, der per Flugblatt für ein Nein zur Fünferfusion warb, die mit 158 Ja- zu 221 Nein-Stimmen abgelehnt wurde. Sorgen, dass die Gemeinde mit rund 640 Einwohnern die Zukunft nicht alleine meistern kann, hat Haymoz keine. «Wir haben schon vor 35 Jahren Gemeinderäte suchen müssen, dann werden wir auch jetzt welche finden», ist er überzeugt. Er selber werde mit seinen 69 Jahren nicht kandidieren, kann sich aber vorstellen, in einer Kommission mitzuwirken. «Und ich werde die jüngeren Bürger ermuntern, sich zur Wahl zu stellen.»

Mehr zum Thema