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Das Pflegeheim des Saanebezirks soll Rose d’Automne übernehmen

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Im Januar treten die Gesetze von «Senior plus» in Kraft. Neu müssen sich alle Bezirke in Gesundheitsnetzen organisieren. Diese führen entweder selber Pflegeheime oder sie schliessen mit Heimen Leistungsverträge ab. Dazu haben die Bezirke vom Kanton eine Übergangsfrist von zwei bis drei Jahren erhalten.

Das Gesundheitsnetz Saane vereint 13 Pflegeheime, darunter das Pflegeheim des Saanebezirks in Villars-sur-Glâne, welches vom Gesundheitsnetz selber betrieben wird. Die anderen Heime sind in unterschiedlichen Rechtsformen eigenständig organisiert.

Übernahme frühestens 2020

So auch das Pflegeheim Rose d’Automne in Villars-sur-Glâne. Weil dieses aber das Minimum von 60 Betten, welches durch die Kommission für Pflegeheime des Saanebezirks (Codems) festgelegt wird, nicht erfüllt, soll das Heim vom Gesundheitsnetz des Saanebezirks gekauft werden (die FN berichteten). Frühestens ab dem 1. Januar 2020 würde es unter der Ägide des verbandseigenen Pflegeheims des Saanebezirks stehen. Die Delegierten des Gesundheitsnetzes des Saanebezirks wurden am Donnerstag über diesen Schritt informiert.

Darüber hinaus genehmigten sie das neue Reglement der Codems. Sie ist das Finanzor­gan der 13 Pflegeheime und wird im Januar vollständig in das Gesundheitsnetz des Saanebezirks integriert.

Bericht zur Arbeitssituation

Das Gesundheitsnetz des Saanebezirks wird seit zwei Jahren reorganisiert. Im Oktober machte die Gewerkschaft VPOD auf schwierige Arbeitsbedingungen im Pflegeheim aufmerksam (die FN berichteten): Mobbing und ein Klima des Misstrauens, unfaire Evaluationen, Überstunden, Burn-out-Fälle, eine Direktion, die für sie nie ein offenes Ohr habe, Lernende im ersten Lehrjahr, die alleine Schicht schieben müssten, und krankheitsbedingte Ausfälle, für die niemand einspringe.

Unterdessen führte der Kantonsarzt eine unangekündigte Inspektion durch, wie die Zeitung «La Liberté» am Donnerstag berichtete. Das hat die Sprecherin der Direktion für Gesundheit und Soziales, Claudia Lauper, gegenüber den FN bestätigt.

Gemäss dem Präsidenten des Gesundheitsnetzes des Saanebezirks, Oberamtmann Carl-Alex Ridoré, sei der Kantonsarzt zu folgendem Fazit gelangt: Die meisten Heimbewohner sind im Grossen und Ganzen zufrieden mit der Betreuung. Es gab weder physische noch verbale Angriffe seitens des Personals auf die Heimbewohner. Das Personal habe jedoch Stress und Zeitdruck geltend gemacht.

Wie Oberamtmann Carl-Alex Ridoré betonte, seien die Arbeitsabsenzen gegenüber dem Jahr 2016 dennoch zurückgegangen.

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