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Das Phänomen Harry Potter

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Der Siegeszug eines kleinen Zauberlehrlings rund um den Globus

Autor: Von CHRISTIAN SCHMUTZ und IMELDA RUFFIEUX

Wenn man über den Erfolg von Harry Potter spricht, kann man diesen zum Beispiel mit den beeindruckenden Verkaufszahlen belegen. Seit Beginn von Joanne K. Rowlings Zaubersaga, 1997, wurden von den Bänden eins bis sechs weltweit mehr als 325 Millionen Exemplare verkauft.Und auch der Band 7, «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes», ist wie eine Rakete gestartet. Die Startauflage der englischen Version betrug 14 Millionen. Und in den Vereinigten Staaten wurden innerhalb der ersten 24 Stunden insgesamt gar 8,3 Millionen Exemplare verkauft.

Abenteuer auf tausenden Seiten

Diese Zahlen sind aber nur ein Aspekt des Phänomens Harry Potter. Viel wichtiger ist, dass hinter jedem dieser verkauften Exemplare ein begeisterter Harry-Fan steckt: ein junger – oder schon älterer – Leser, der sich nach dem Lesen des ersten Satzes «Mrs. und Mr. Dursley am Ligusterweg Nr. 4 waren stolz darauf, ganz und gar normal zu sein.» auf die Geschichte dieses kleinen Waisenkindes eingelassen und Seite für Seite, Band für Band, Film für Film sein Leben und seine Abenteuer mitverfolgt hat.Was macht diese Figur so besonders? Warum hat sie mehr Erfolg als andere, auch gut geschriebene Jugendbücher mit ebenso fantasievollen Geschichten?Einen grossen Anteil hat sicher die wunderbare Erzählkunst der Autorin. Sie schafft es immer wieder aufs Neue, die Spannungsbögen von Kapitel zu Kapitel aufrechtzuerhalten und so selbst weniger geübte Leser dazu zu bringen, einen 700-Seiten-Schinken zu Ende zu lesen. Und – das darf man nicht vergessen – sie hat es dabei fertig gebracht, eine Sprache zu wählen, die sowohl für jüngere Leser verständlich ist wie auch älteren nicht banal vorkommt.Natürlich ist es auch die Geschichte selbst, die überzeugt. Sie kam in einer Zeit, als die Welt reif war für fantasievolle moderne Märchen, mit denen man sich vom immer stressiger werdenden Alltag ablenken lassen konnte. Auch andere haben von diesem Trend profitiert, zum Beispiel die fantasievolle «Herr der Ringe»-Geschichte. Diese ist ja schon in den 1950er Jahren herausgekommen und hatte anfangs hierzulande nur mässigen Erfolg. Joanne K. Rowling hat die von ihr erfundene Parallelwelt mit sehr viel Liebe zum Detail beschrieben. Dadurch, dass sie die Geschichte aus dem Blickwinkel des kleinen Jungen erzählt, nimmt sie den Leser Schritt für Schritt mit in die fremde Zauberwelt und lässt ihn seine Abenteuer hautnah miterleben. Diese Magie wirkt offenbar überall auf der Welt: Die Bände wurden bisher in 65 Sprachen übersetzt.Kein Wunder also, dass Harry Potter zu einem modernen Helden geworden ist. Und nicht erstaunlich, dass die Wirtschaft auf diesen Zug aufgesprungen ist. Bereits die Verfilmung der ersten Bände brachte ein Welle von Merchandising-Artikeln mit sich: von Spielfiguren und Kostümen, Kalendern, Münzen und Uhren über Zaubertranksets und Zauberstäben bis zu T-Shirts und Bettwäsche. Und mit den bis anhin fünf Filmen sind auch Nicht-Leser auf den Harry-Potter-Zug aufgesprungen.Erfolg und Geld machen neidisch: Statt sich über ein gutes Buch und viele Leser zu freuen, titelten die Boulevardblätter in Grossbritannien mit «JK’s Jackpott». Rowling ist die erste Buch-Dollarmilliardärin der Erde und hat Königin Elisabeth II. als reichste Frau Grossbritanniens abgelöst.Die vielen Harry-Potter-Fans auf der ganzen Welt stört das alles nicht. Im Gegenteil: Sie hätten gerne noch viele weitere Abenteuer des jungen Zauberers verschlungen.

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