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Das «Pokerfieber» breitet sich auch im Sensebezirk aus

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Autor: karin Aebischer

«Es freut mich, dass die ersten Pokerturniere im Sensebezirk vor der Tür stehen», sagt Oberamtmann Nicolas Bürgisser. Zwei Gesuche konnte er bereits bewilligen. Dazu müssen die Turnierveranstalter jedoch vorgängig von der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK) eine Bewilligung für ihr Turnier einholen. «Wenn die Bewilligung der ESBK da ist, behandeln wir Pokerturniere genauso wie Lottos», erläutert der Oberamtmann.

Ein Geschicklichkeitsspiel

Die ESBK ist der Ansicht, dass bestimmte Formen von Pokerturnieren, insbesondere die beliebte Variante «Texas Hold’em» je nach Turnierregeln keine Glücksspiele, sondern Geschicklichkeitsspiele sein können und somit nicht unter das Spielbankengesetz fallen (siehe Kasten). Dieser Beschluss veranlasst viele Pokerfans auch im Kanton Freiburg dazu, ihre eigenen Turniere zu organisieren. In Marly zum Beispiel finden schon seit Februar regelmässig solche Anlässe statt. «Vielleicht lösen die Pokerturniere sogar einmal die Lottos ab», meint Nicolas Bürgisser.

Turnierreihe vorgesehen

Am Sonntag wird dem schweizweiten Poker-Boom nun auch im Sensebezirk Rechnung getragen. Thomas Isenegger aus Düdingen organisiert zusammen mit seinem Bruder und einem Freund im Gasthof «Linde» in Berg bei Schmitten ein Pokerturnier für 50 Personen. Dies soll der Startschuss für eine ganze Reihe von Turnieren sein. Am 6., 13., und 20. Mai werden im Spiel- und Billardcenter «Graffiti» in Düdingen weitere Pokerrunden für bis zu 20 Personen durchgeführt. Diese will Thomas Isenegger jeweils am Dienstag weiterführen. An den Turnieren sind Einsätze von 20 bis maximal 300 Franken erlaubt, es wird auch eine Turniergebühr erhoben. «Je grösser das Turnier, desto grösser auch der Gewinnpool», erklärt der 26-Jährige.

Es braucht gute Menschenkenntnis

«Pokerhill Düdingen», so nennen sich die Organisatoren, lehnt sich an den schweizerischen Verein «Pokerhill» an, der sich für die Förderung des Pokerspiels einsetzt. Was macht denn einen guten Pokerspieler aus? «Er braucht Geduld, eine gute Menschenkenntnis, um den Gegner einschätzen zu können, ein wenig Glück und ein bisschen schauspielerisches Talent», meint Thomas Isenegger.

Pokerwochenende in Sicht

«Fribourg Series of Poker» heisst die Turnierreihe des Vereins «event house». Die vier jungen Freiburger (siehe FN vom 11. März) sind ebenfalls begeisterte Pokerspieler und möchten Gleichgesinnten eine Plattform bieten. Das erste Pokerturnier von «event house» findet am 30. Mai in der Nesslera bei St. Silvester statt. «Im Juli werden wir an einem Wochenende zwei grosse Turniere für je 100 bis 150 Personen organisieren», erklärt Sandro Jenny, Präsident des Vereins. «event house» verlangt für die Turniere Einsätze von 50 bis 100 Franken, die Turniergebühr beträgt zehn Franken.

Sandro Jenny betont, dass «event house» auch gerne bereit wäre, mit anderen Turnierorganisatoren zusammenzuarbeiten. «Die Freude am Poker treibt uns an», sagt er.

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