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Das Polizeigebäude nimmt Form an

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Der erste Arbeitstag im neuen Gebäude der Kantonspolizei Freiburg ist schon verplant. Es wird einen Weiterbildungstag geben mit rund 80 Teilnehmern; diese werden in drei Gruppen eingeteilt, und sie werden sich im Schiesskeller und auf dem Dojo üben, Theorie lernen, gemeinsam in der Cafeteria Pause machen und am Nachmittag in einem der Konferenzsäle den Tag Revue passieren lassen. «Und das Beste daran: Wir verlieren keine Zeit zwischen den Ausbildungsorten und haben keine Mietkosten für Räumlichkeiten», so Polizeikommandant Pierre Schuwey.

Das wird am ersten Werktag im Jahr 2017 sein–dann, wenn das neue Polizeigebäude «Madeleine 3» in Betrieb sein wird. Die Inbetriebnahme wird der nächste feierliche Akt für dieses Gebäude sein, welches das Kommando und die zentralen Dienste vereint und die Polizei von heute acht auf zwei Standorte zusammenbringt. «Es wird das Zuhause der Polizei», sagt Schuwey.

Plakette zur Erinnerung

Einen feierlichen Moment erlebten die Verantwortlichen und die zukünftigen Nutzer des Gebäudes bereits gestern. Gegen 70 Personen versammelten sich am Rande der Baustelle zur offiziellen Grundsteinlegung. Diese war, wie es sich für die Polizei gehört, mit einer Portion Action verbunden. Zuerst Knallschüsse, dann seilten sich zwei Polizisten ab dem Dach des bisherigen Einsatzgebäudes in die Baugrube ab und übergaben den Ehrengästen die zehn Kilo schwere Plakette «Grundsteinlegung 28.9.2015». Diese wird in den Boden des Verbindungsgangs zwischen dem alten und dem neuen Gebäude gut sichtbar eingegossen.

Staatsrat und Polizeidirektor Erwin Jutzet (SP) erinnerte daran, dass mit der Grundsteinlegung die letzte Etappe eines Prozesses eingeleitet wird, der lange zum Reifen brauchte. Das Gebäude habe vielen Erwartungen gerecht werden müssen. Jutzet nannte den Bau als einen von mehreren Meilensteinen der Polizei in den letzten Jahren: die bürgernahe Polizei auf operativer Ebene, die mit der Staatsanwaltschaft gemeinsam erarbeitete Kriminalpolitik auf politischer Ebene und nun der Neubau auf infrastruktureller und organisatorischer Ebene.

Baudirektor Maurice Ropraz betonte, dass das Gebäude zur Hauptsache aus Holz, und zwar ganz aus Freiburger Holz gebaut wird. Man habe den Mut gehabt, dieses Kriterium in die Bauausschreibung einzubauen. Das Projekt habe gezeigt, dass dies möglich ist. »Diese Erfahrung stellt eine Hoffnung für zukünftige Generationen dar», so Ropraz.

Der Architekt Alexandre Delley sagte, die vorgesehenen 2400 Kubikmeter Holz seien nun am Trocknen. Das Setzen der ersten Pfosten sei in sechs Monaten vorgesehen. Bereits jetzt seien Arbeiten für 84 Prozent der Gesamtkosten vergeben, und 90 Prozent der ausführenden Firmen haben ihren Sitz im Kanton Freiburg.

Zahlen und Fakten

Arbeitsräumlichkeiten für 160 Personen

Das Freiburger Stimmvolk hatte am 9. Februar 2014 einen Baukredit für das Polizeigebäude von 42,5 Millionen Franken genehmigt. Die Gesamtkosten betragen 43,7 Millionen Franken, davon gewährte der Grosse Rat aber bereits 1,2 Millionen für einen Planungskredit. Das neue Gebäude kostet 40,5 Millionen, der Umbau des Nachbargebäudes 1,8 und die Umgebungsarbeiten 1,3 Millionen Franken. Neue Anforderungen für den Brandschutz (Holzstruktur), Sicherheit, behindertengerechten Zugang sowie Mehrkosten für den Aushub verteuerten das Projekt.

Rund 160 Personen werden im neuen Polizeigebäude arbeiten oder von dort aus Einsätze fahren. Das Gebäude wird fünf Geschosse umfassen mit unterirdischer Garage, Empfangsbereich, Büros und zwei Konferenzsälen. Ausserdem entsteht eine Cafeteria. An Miet- und Betriebskosten werden jährlich 500 000 Franken gespart.uh

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