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Das Projekt Chamblioux ist mehr als bloss die Autobahn zudeckeln

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Es ist das grösste raumplanerische Projekt in der jüngsten Geschichte des Kantons Freiburg: die Überdachung der Autobahn A 12 zwischen den Ausfahrten Freiburg-Süd und Freiburg-Nord. Und es hat das Potenzial, wegweisend zu sein. Denn auf dem Gebiet zwischen Granges-­Paccot und Villars-sur-Glâne ist Städtebau 3.0 gefragt.

Es geht um nichts weniger als die Erweiterung der Stadt, darum, Lösungen für verdichtetes Bauen zu finden, die ökologisch und sozial nachhaltig sind. Sieben Teams, die sich aus Stadtplanern, Landschaftsarchitektinnen, Umwelt- und Mobilitätsspezialisten zusammensetzen, werden sich in den kommenden Monaten dazu Gedanken machen und Visionen entwickeln. Sie haben den Studienauftrag «Masterplan Chamblioux-Bertigny» erhalten. Gestern nun kamen die Teams aus Basel, Genf, Zürich, Paris und Brüssel nach Freiburg, um die Stadt kennenzulernen. Aloys Lauper vom Amt für Kulturgüter nahm die rund dreissig Architektinnen und Städteplaner mit auf einen Rundgang vom Werkhof in der Unterstadt bis zur Perolles-Ebene, vom Mittelalter bis in die Neuzeit.

Zum Schluss begaben sich die Teilnehmer auf die Dachterrasse des Kantonsspitals HFR, wo sie von oben den Ort ihres Wirkens sehen konnten – die meisten von ihnen zum ersten Mal. «Das ist ein grosses städtebauliches Projekt. Es geht nicht nur um ein Stück Land, das bebaut werden kann, sondern um die Frage, wie die Menschen miteinander leben. Es geht nicht in erster Linie um den tollen Glasbau», sagte Architekt Simon Demeuse, Partner von Herzog und de Meuron.

Am Ende der Parallelstudie gibt es keinen Gewinner, denn es sollen die besten aller Ideen in das Projekt einfliessen. Das Ergebnis des Mega-Brain­stormings soll im Februar 2020 vorliegen.

rsa

Bericht Seite 3

«Es geht nicht nur um ein Stück Land, das bebaut werden kann, sondern um die Frage, wie die Menschen miteinander leben.»

Simon Demeuse

Architekt Herzog und de Meuron

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