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Das Saane-Ufer wird ab dem 2. Juni saniert

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freiburg Die Sanierungsarbeiten am rechten Saane-Ufer werden bis Ende November andauern, wie Groupe E in einer Mitteilung vom Donnerstag festhält.

Ein Planungskomitee, zusammengesetzt aus Vertretern des Kantons, der Stadt Freiburg, der Abtei Magere Au und Groupe E, habe die Variante ausgesucht, die sich am besten in die Umgebung der Mageren Au einfügt. Die Zufahrtsstrassen werden während der Bauarbeiten offen bleiben.

Bewegungsenergie brechen

Die Hauptschwierigkeit bestand gemäss Groupe E darin, eine Lösung zu finden, die erlaubt, die Bewegungsenergie aus dem Hochwasserablass des Staudamms zu brechen und das abfliessende Wasser ohne grosse Schäden zum Unterlauf zu führen. «Überschwemmungen werden bei Ereignissen wie im Sommer 2005, welche sich rund alle 50 Jahre ereignen, kaum vermeidbar sein, werden aber dank der Sanierung keine grösseren Schäden mehr anrichten», teilt Groupe E weiter mit.

Das Bauprojekt habe zum Ziel, der Saane zwei Drittel der vom Hochwasser 2005 abgetragenen Zone zurückzugeben. «Massive Felsblöcke werden die Uferböschung stabilisieren. Ihre Grösse wird von unten nach oben und vom Unterlauf in Richtung Oberlauf kleiner werden. Um die Blöcke optisch gut in die Umgebung zu integrieren, wird die Böschung von oben her begrünt, und die Spalten zwischen den Felsblöcken werden mit Büschen bepflanzt», beschreibt Groupe E das Projekt.

Die Ufermauer werde beseitigt, um den Übergang zwischen dem Ufer und dem Flusslauf weniger abrupt zu gestalten. Stattdessen werden Kiesel aufgeschüttet, die sich dem Wasserfluss anpassen können. Im Rahmen der Tiefbauarbeiten werden gleichzeitig die elektrischen Leitungen und die Wasserversorgungsleitungen für die Pérolles-Ebene unterirdisch verlegt, was die Entfernung zweier Masten erlauben werde.

Keine Fussgängerbrücke mehr

Der Steg, der an dieser Stelle über die Saane führte, wird laut Groupe E nicht wieder aufgebaut. Nach Analyse verschiedener Varianten und einer Meinungsumfrage im Neustadt-Quartierverein sei entschieden worden, dass der Übergang auch weiterhin über die Krone der Staumauer führen soll. «Diese Lösung erlaubt, den Pérolles-See sowie den ältesten Beton-Staudamm Europas zu bewundern. Ergänzende Massnahmen, insbesondere die Anpassung der Brüstung, sollen den Übergang noch angenehmer und sicherer machen.

1,3 Millionen Franken

Die Gesamtkosten werden 1,3 Millionen Franken betragen. Groupe E kommt als Besitzerin des betroffenen Ufers für 75 Prozent der Kosten auf. Der Rest wird durch eidgenössische und kantonale Subventionen (21 Prozent) sowie von der Stadt Freiburg (4 Prozent) getragen. az

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