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Das Schulhaus «Mireille» soll für Avrys Kinder ein Zuhause werden

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Autor: Pascal Jäggi

AvryEs war ein äusserst knappes Rennen, bei dem es nun mal nur einen Gewinner geben konnte. Rund 35 Projekte waren beim Architekturwettbewerb für ein neues Primarschulhaus in Avry eingegangen. Die Jury sah lange einen Mitbewerber aus Lausanne vorn: «Tangram» von Tony Mangone. Da die ersten beiden Projekte jedoch sehr nahe beieinanderlagen, gab die Jury beiden Teams Zeit, einige Kritikpunkte auszubessern.

Der Gemeinderat als entscheidendes Gremium befand schliesslich, «Mireille» der Zürcher Architektin Claudia Schermesser sei das idealste zukünftige Schulhaus. Dies vor allem dank der Wärme und Helligkeit, wie sie etwa die grosszügigen Fensterfronten bringen sollen. Ein Punkt, der Syndic Benoît Piller wichtig schien bei einem Gebäude, das hauptsächlich von Kindern bevölkert sein wird.

Claudia Schermesser vom Büro Oeschger und Reimann erklärte gestern Abend bei der Präsentation aller Projekte, dass die neue Schule als Mittelpunkt des kleinen Dorfes gedacht sei. Dies auch, weil zusätzlich zum Schulgebäude ein Mehrzwecksaal geplant ist. Ein Zentrum, auf das sich auch der Gemeinderat bereits jetzt freut: als Ort der Begegnung, um die Bewohner von Avry zusammenzubringen.

Pausenhof in der Mitte

Am Projekt fallen sofort die in der Höhe verschobenen Fenster auf, die dem Bauwerk einen ungewohnten Eindruck verleihen. Die Gebäude werden um den Pausenhof gegliedert, auch ein interessantes Zeichen für die zukünftigen Benutzer: Der Spielplatz steht somit an erster Stelle. Zusätzlich zu den Klassen- und Lehrerzimmern sind zwei grosszügige Säle vorgesehen, die zum Verweilen einladen sollen, wie Schermesser weiter ausführte.

Tagesstrukturen geplant

Neue und mehr Strukturen, wie die eben genannten, sind heutzutage nötig beim Schulhausbau, hielt Syndic Benoît Piller gestern Abend fest: «Oft sind beide Elternteile tagsüber abwesend, deshalb brauchen wir auch Ganztagesstrukturen.»

Einerseits wird der Neubau aufgrund der demografischen Entwicklung nötig: Auch wenn heute «nur» 154 Kinder die Primarschule von Avry besuchen, geht die Gemeinde von einem schnellen Wachstum aus. Andererseits ist auch die baldige Einführung des zweiten Kindergartenjahres Grund für den Neubau. So werden die Jüngsten im neuen Gebäude eine ganze Etage für sich beanspruchen.

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