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Das Schweizer U16-Team testet in Kerzers

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Heinz Moser, als Trainer begleiten und führen Sie ein nationales Nachwuchsteam vom U15- bis ins U17-Alter. Wie funktioniert das Selektionsverfahren?

Im Junioren-Spitzenfussball spielen ungefähr 800 Junioren im Alter zwischen 12 und 14 Jahren, verteilt auf 42 Teams. Die erste nationale Sichtung findet auf der Stufe U13 statt, in der U14 führt der Schweizer Fussballverband SFV dann sechs Stützpunkttrainings durch. Anhand dieser Sichtungstrainings, anhand von Spielbeobachtungen und einiger Testspiele selektionieren wir am Ende der U14 insgesamt 36 Spieler für das Kader der U15-Nationalauswahl.

Wie oft können Sie mit Ihrem Team trainieren?

Als Team arbeiten wir in einwöchigen Trainingslagern und an Länderspielwochen zusammen. Durchschnittlich sind es ungefähr 40 Tage pro Jahr. Daneben absolvieren die Spieler natürlich in ihren Stammvereinen noch vier bis sechs wöchentliche Trainings und ein Meisterschaftsspiel.

Mit Spanien treffen Sie heute auf einen äusserst attraktiven Gegner…

Spanien ist tatsächlich ein absoluter Wunschkandidat. Ich habe den SFV gebeten, uns ein attraktives Team zu organisieren. Wir wollten einen wirklichen Gradmesser.

Gegen Rumänien hat Ihr Team im April 0:1 verloren. Spanien ist noch stärker einzustufen. Haben Sie keine Angst vor einer Fussballlehrstunde heute Abend?

Vor dem Spiel gegen Rumänien hatten wir eine lange Länderspielpause von fast sechs Monaten gehabt. Uns fehlte der internationale Rhythmus, und wir mussten deshalb das Spieldiktat mehrheitlich dem Gegner überlassen. Im Rückspiel traten wir dynamischer und vor allem auch als Team auf. Wir gewannen dank drei schönen Treffern 3:0 und wussten auch defensiv zu gefallen. Das macht zuversichtlich. Nun freuen wir uns auf Spanien.

Wie bereiten Sie Ihre Mannschaft auf das Spiel vor? Können Sie im Nachwuchsbereich auch auf Video- analysen der Gegner zurückgreifen?

In der U15 und der U16 geht es in erster Linie darum, das eigene Spiel aufzuziehen. Von daher schauen wir nie auf den Gegner. Üblicherweise spielen wir einige Tage später nochmals gegen dieselbe Mannschaft (am Donnerstag um 18.30 Uhr auf dem St. Leonhard, Red.). Da ist es theoretisch möglich, mit Videoanalysen des ersten Duells einige Inputs zu geben. Weil wir bei den U16 aber jeweils 20 Talente an die Spiele mitnehmen und ich sie alle einsetzen möchte, sind die Teams des Hin- und Rückspiels oft recht unterschiedlich zusammengestellt.

Nächstes Jahr werden Sie mit Ihrem Team die Qualifikation zur U17-Europameisterschaft bestreiten…

Wir sind in eine Vierergruppe mit Österreich, Zypern und den Färöer-Inseln eingeteilt. Die zwei Bestplatzierten qualifizieren sich für die sogenannte EM-Eliterunde. 28 Teams, eingeteilt in sieben Gruppen, nehmen daran teil. Die sieben Gruppensieger werden dann zusammen mit Gastgeberin Slowakei bei der EM-Endrunde den Europameister ausmachen. Unser Ziel ist es, zu diesen acht zu gehören.lw/ms

U16-Nati:Kerzers plant ein Fussballfest

In Kerzers wird heute um 19 Uhr das U16-Länderspiel zwischen der Schweiz und Spanien angepfiffen. «Wir möchten dem Spiel einen würdigen Rahmen verleihen», sagt Guido Wildhaber, Sportchef des organisierenden FC Kerzers. Der Eintritt ist frei. Zudem offeriert der FCK jedem Zuschauer, der mit einem Schweizer Trikot, einer Schweizer Fahne oder einer Kuhglocke bewaffnet auf dem Sportplatz Erli die Teams anfeuert, ein Gratis-Getränk.ms

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