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Das Schwermetall ist wieder zurück im Nouveau Monde

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Autor: Pascal Jäggi

FREIBURG Insgesamt 213 dunkel gekleidete Gestalten (inklusive Gästeliste 250) besetzten den hinteren Teil des Alten Bahnhofs. Gekommen waren sie, um gleich drei Bands aus der Deathmetal, beziehungsweise Hardcore-Ecke zu begutachten: Attack Vertical aus Romont, Enigmatik aus dem Broyebezirk und die Genfer Headliner Sybreed.

Aus Metal Act wurde Full Metal

Im Nouveau Monde gab es früher eine Veranstaltungsreihe namens «Metal Act», die auf immerhin achtzehn Abende kam. Neu nennt sich das Ganze «Full Metal»; der Stil hat sich nicht gross geändert, die Bands sind hart, und zumindest der erste Abend kann wohl auch finanziell als Erfolg verbucht werden, was zuletzt im Espace Moncor nicht wirklich der Fall war.

Dank der Konzentration auf Bands aus der Region war der Saal bereits gut gefüllt, als Attack Vertical um halb zehn Uhr die Bühne stürmten. Neuerdings in den Gefilden des Deathmetal unterwegs, abgesehen vom Sänger, der eher noch in den bisherigen Metal- und Hard- core-Gegenden schreit, legten die fünf ein dreiviertelstündiges Set hin, das einige Verschnaufpausen beinhaltete. Diese waren jedoch hochwillkommen und zeigten auf, dass die Musiker, die schon seit der Jugend zusammenspielen, sich spielerisch entwickelt haben.

Neue Einflüsse sind kaum hörbar

Auch schon zehn Jahre zusammen unterwegs sind Enigmatik, die bereits ihre dritte CD veröffentlicht haben.

Offiziell sei diese angeblich von Jazz und Elektro beeinflusst, am Konzert musste man jedoch genau hinhören, um am beeindruckenden Deathmetalbrett vorbei einige fremde Klänge zu hören. Glänzen konnten die vier mit dem grössten Schlagzeug des Abends und mit dem golden leuchtenden «Dolce&Gabbana»-T-Shirt des Sängers, das an einen solchen Abend ungefähr so gut passte wie der SC Bern in den Playoff-Final. Der Gesang kam aus dem tiefsten Höllenschlund, nur vereinzelt wagte er sich ins Purgatorium; Deathmetal, wie er von den Fans geliebt wird.

Sybreed aus Genf mit dröhnenden Bass Drums

Pünktlich zur Geisterstunde dann der Auftritt von Sybreed, die vielleicht «emo»-tionalste Band des Abends, was allerdings verglichen mit den andern beiden Truppen nicht weiter verwunderlich war.

Das Bonmot des Enigmatik-Sängers, dass aufgrund der Absage des «Tokio Hotel»-Konzerts in Genf doch noch ein paar Leute den Weg nach Freiburg gefunden hätten, traf wohl am ehesten auf die Anhänger von Sybreed zu. Aber klar, auch bei den Genfern stampften die Beats, kreischten die Gitarren und dröhnten die Double Bass Drums.

Pogo vs. Headbanging

Einige kurzhaarige Fans witterten Morgenluft und begannen sich sportlich zu betätigen, was von Metaller Thomas «die Wand» Jenny bald durch starken Körpereinsatz unterbunden wurde. Schliesslich wollte auch das Recht auf friedliches Headbangen durchgesetzt werden.

Die Anhänger des umherspringenden Abreagierens zogen sich zurück und machten auf der anderen Seite der Bühne weiter. So wurde jeder auf seine Art glücklich, auch wenn der Spass um ein Uhr morgens bereits wieder vorbei war.

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