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Das SICHH hat einen Investor aus Italien gefunden

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Das Swiss integrative Center for Human Health (SICHH) kann nun wieder zuversichtlich in die Zukunft schauen: Es wird von Biovalley Investments S.p.A. aus Triest übernommen.

Das Swiss integrative Center for Human Health (SICHH) in Freiburg hat eine turbulente Zeit hinter sich: Weil es keine Bundesbeiträge als nationales Kompetenzzentrum und damit auch keine Gelder mehr vom Kanton Freiburg erhielt, hat das Forschungszentrum auf Ende Januar alle 25 Arbeitsverträge vorsorglich gekündigt. Doch nun hat das SICHH, das auf dem Gelände der Blue Factory untergebracht ist, einen Investor gefunden, wie es mitteilt.

«Wir wussten nicht, wie es mit dem SICHH weitergeht, und sind nun sehr erleichtert», sagt Verwaltungsratspräsidentin Katharina Fromm den FN. «Das SICHH hat nun wieder eine Zukunft, und die Arbeitsstellen bleiben in Freiburg.» 

Für 250’000 Franken

Die Biovalley Investments S.p.A. aus dem italienischen Triest hat die Mehrheit der Anteile am SICHH übernommen. Laut Mitteilung investiert Biovalley in Unternehmen der Bio-Hightech-Branche – also in Firmen, die rund um Biomedizin, Biotech und Bioinformatik forschen. 

Biovalley hat 250’000 Franken für die SICHH-Anteile bezahlt. «Zudem ist der neue Besitzer bereit, weiterhin Geld zu investieren», sagt Katharina Fromm. Denn das SICHH benötigt monatliche Geldspritzen von rund 30’000 bis 40’000 Franken. Schwarze Zahlen sind nicht sofort zu erwarten. «Das ist dem Investor bewusst, und er ist bereit, dieses Geld einzuschiessen, damit das SICHH läuft», sagt Fromm. Wichtig ist der Verwaltungsratspräsidentin, dass das investierte Geld im SICHH bleibt. 

Ein Roboter

Biovalley bringt einen Roboter mit, welchen das SICHH in der Schweiz exklusiv vertreiben wird. Der Roboter stellt Medikamente für Patientinnen und Patienten zusammen. Er erkennt mögliche Nebenwirkungen, die bei der gleichzeitigen Einnahme mehrerer Medikamente entstehen könnten, und erstellt die exakt richtige Dosierung. «Menschliche Fehler werden ausgeschlossen», sagt Fromm. Der Vertrieb dieses Roboters stärke die Position des Forschungszentrums für die Zukunft.

Die Speicheltests

Von den zuvor 25 Angestellten haben sehr viele nach den vorsorglichen Kündigungen das SICHH verlassen. In den letzten Monaten wurden wieder neue Mitarbeitende eingestellt, da ihm Swissmedic im Februar genehmigt hat, Covid-19-Speicheltests durchzuführen. Nun arbeiten rund zehn bis zwölf Personen für das SICHH, so Fromm. «Nun schauen wir nach und nach, wie es weitergeht.»

Das SICHH bleibt in seiner jetzigen Form bestehen. Noch ist aber offen, ob der Verwaltungsrat neu zusammengestellt wird.  

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