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Das Signal wechselt wieder auf Grün

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Die Pendler können aufatmen: Pünktlich zum Ende der Sommerferien soll der Bahnverkehr zwischen Murten und Courtepin wie geplant wieder aufgenommen werden, teilen die Freiburger Verkehrsbetriebe (TPF) mit. Am Wochenende werden noch Testzüge auf der Bahnstrecke verkehren. Im Anschluss daran wollen die TPF entscheiden, ob die Strecke wieder freigegeben wird. Das Umsteigen auf die Ersatzbusse entfällt demnach ab Montag – aber nur tagsüber.

Denn im neu gestalteten Bahnhof Münchenwiler/Courgevaux sind noch Nachtarbeiten geplant. Bis Freitag, den 15. September, werden von Sonntagabend bis Freitagmorgen jeweils von 20.15 Uhr bis 5.10 Uhr Ersatzbusse zum Einsatz kommen. Die TPF nutzen den nächtlichen Streckenunterbruch, um das Perron 1 fertigzustellen und Fahrleitungen zu montieren.

Kostenrahmen eingehalten

Die Freiburger Verkehrsbetriebe bauten in den Monaten Juli und August den Bahnhof Münchenwiler/Courgevaux auf zwei Gleise aus. Dafür wurden der Bahnhof um 150 Meter versetzt und der Streckenverlauf verändert (die FN berichteten). Deshalb mussten alle Schienen, Fahrleitungen und die gesamte Verkabelung der Eisenbahntechnik neu verlegt werden. Das Grossprojekt ermöglicht die Einführung des Halbstundentakts zum Fahrplanwechsel im Dezember.

Gleichzeitig sanierten die TPF die Strecke von Münchenwiler/Courgevaux bis nach Murten. Auf der zwei Kilometer langen Baustelle wurden 4200 Schwellen gesetzt und 5200 Meter Schienen verlegt. Die Gesamtkosten der Baustelle betragen 18,5 Millionen Franken, wovon 15 Millionen auf den neuen Bahnhof entfallen.

Die aktuellen Schätzungen lassen eine Einhaltung des Budgets erwarten, informieren die TPF auf Anfrage. Die Fahrgäste auf der Strecke Freiburg–Murten–Kerzers werden sich jedoch auf weitere Grossbaustellen einstellen müssen. Als nächstes steht der Bahnhof von Courtepin auf der Liste der TPF (siehe Kasten).

Projekte im Seebezirk

Der Bahnhof von Courtepin wird die nächste Grossbaustelle

Die Umgestaltung und Modernisierung des Bahnhofs von Courtepin ist das nächste Ziel der Freiburger Verkehrsbetriebe (TPF) auf der stark befahrenen Bahnlinie Freiburg–Murten–Kerzers. Auch hier wollen die TPF neue Perrons errichten, welche die Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes erfüllen, gibt das Unternehmen auf Anfrage bekannt.

Die Perrons werden überdacht und mit einer Unterführung verbunden. Parallel dazu werden auch die Schienen, Oberleitungen und die technische Infrastruktur erneuert. Die Arbeiten hierfür sollen vom Herbst dieses Jahres bis Frühjahr 2019 dauern. «Wir haben vor kurzem die Baubewilligung vom Bundesamt für Verkehr erhalten», so die Medienstelle der TPF. Die Kosten für das Projekt werden auf ungefähr 17 Millionen Franken geschätzt.

Weitere Arbeiten seien geplant für die Bahnhöfe von Cressier und Sugiez sowie der Streckenabschnitt, der durch die Gemeinde Münchenwiler führt. In welcher Reihenfolge diese Projekte durchgeführt werden, sei noch unklar, so die Auskunft der TPF.

jmw

 

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