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Das Spital Merlach erhält beim Umbau einen grosszügigen Park

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Marc Kipfer

In den letzten Monaten war es um die Planungskommission für den Umbau des Spitals Merlach still. Ein Rekurs gegen die Zusammensetzung des Planerteams hatte ihre Arbeit ins Stocken gebracht (die FN berichteten). Seit der Rekurs im April abgewiesen wurde, hat die Kommission mit Hochdruck weitergearbeitet. Dies sagte ihr Präsident Siegfried Walser an der Delegiertenversammlung des Gesundheitsnetzes See in Jeuss.

Kosten präzise schätzen

«In diesen zwei Monaten haben wir intensive Gespräche mit den Nutzern des Spitals Merlach geführt», erklärte Walser. Weil bei den Umbaukosten nur eine Abweichung von sieben Prozent gegenüber dem Budget erlaubt ist, seien bereits jetzt Details besprochen worden. «Vieles müssen wir schon jetzt ganz genau wissen. Zum Beispiel, wo Steckdosen hinkommen», präzisierte Walser gegenüber den FN. Nach wie vor rechnet die Kommission mit Kosten von rund 51 Millionen Franken. Der Kanton soll 28 Millionen Franken bezahlen, die Gemeinden des Seebezirks den Rest. Die Delegierten haben am Donnerstag allerdings von einer kleinen finanziellen Entlastung erfahren: Die Stiftung für das Spital des Seebezirks löst sich auf und spendet die Hälfte ihres Vermögens – rund 800000 Franken – für den Spitalumbau.

Fast die doppelte Grösse

Klar ist nun auch, wie die Abteilungen im vergrösserten Spital angeordnet sein werden. So wurde am Donnerstag bekannt, dass die Permanence in das Tiefparterre umzieht – dorthin, wo sich heute die Notfallpforte befindet. Sie wird dadurch einfacher zu erreichen sein.

Im Innern soll das Spital kompakt bleiben, obwohl sein heutiges Volumen fast verdoppelt wird.«Die Wege für die Mitarbeiter sollen kurz sein», so Architekt Jürg Winkelmann. Besonders strichen er und Siegfried Walser hervor, dass trotz des grossen Anbaus viel Grün übrig bleibe. Um das Spital herum soll eine Parkanlage entstehen, die auch das benachbarte Medizinische Pflegeheim des Seebezirks einbezieht. Die beiden Institutionen sollen ansonsten autonom bleiben.

Ob der Spitalbetrieb während der Umbauphase teilweise mit Container-Provisorien sichergestellt werden muss, steht noch nicht fest. Eine detailliertere Planung wird im Oktober vorgestellt. Im Frühsommer 2012 soll das Projekt im Grossen Rat behandelt werden. Die Bauzeit soll danach rund drei Jahre betragen.

Der Umbau wird konkreter: Spital Merlach.Bild Corinne Aeberhard/a

Altersheime: Studie wird in Auftrag gegeben

Um die fünf Alters- und Pflegeheime des Seebezirks für die Zukunft zu rüsten, gibt das Gesundheitsnetz See (GNS) eine Studie in Auftrag. Die Delegierten haben dafür am Donnerstag in Jeuss einen Kredit von 50 000 Franken gesprochen. Unter anderem müsse der Bedarf nach zusätzlichen Einzelzimmern untersucht werden, sagte GNS-Vizepräsident Jean-Marc Fonjallaz. Um alle Bewohner in Einzelzimmern unterzubringen, wären zurzeit 63 weitere Einzelzimmer-Betten nötig. Dies entspräche der Grösse des Medizinischen Pflegeheims in Murten, verglich Jean-Marc Fonjallaz.

Weiter fehle momentan im Seebezirk eine Psychogeriatrie-Abteilung für Menschen mit Demenz. Auch dieses Bedürfnis gelte es zu untersuchen. Es müsse auch festgelegt werden, mit welcher Infrastruktur, welcher Organisation, welchen finanziellen Mitteln und nach welcher Philosophie in Zukunft gepflegt werde, erklärte Fonjallaz den Zweck der Studie, die unter dem Titel «GNS 2020» läuft.

Die Heime Jeuss, Kerzers, Murten und Sugiez haben 2010 schwarze Zahlen geschrieben, in Courtepin resultierte ein Defizit von 135000 Franken. mk

«Die Wege für die Mitarbeiter sollen kurz sein.»

Autor: Jürg Winkelmann

Autor: Architekt

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