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Das sprachliche Gleichgewicht am Kantonsgericht ist ein sensibles

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  Drei von 13 Kantonsrichtern sind auf Ende Januar in den Ruhestand getreten. Zwei von ihnen sind deutscher Muttersprache: Josef Hayoz am Verwaltungsgerichtshof und Roland Henninger am Zivil- und Strafgerichtshof. Ihre Nachfolge treten Dominique Gross und Sandra Wolhauser an, die ebenfalls deutsch- respektive perfekt zweisprachig sind. Der Anteil der Deutschsprachigen am höchsten Freiburger Gericht bleibt mit fünf Richtern somit auch nach diesem Personalwechsel gewährleistet. Dennoch zeigen die Pensionierungen auf, dass eine angemessene Vertretung Deutschfreiburgs nicht selbstverständlich ist. Für Hayoz’ Nachfolge gingen bloss zwei, für Henningers vier Bewerbungen ein. Eine Erklärung für das geringe Interesse unter den Deutschfreiburger Juristen haben weder Hayoz noch Henninger. Wie sie den FN erläutern, herrscht im Alltag am Kantonsgericht das Französische vor. So machen die deutschsprachigen Entscheide nur 17 Prozent aller Entscheide der drei Gerichtshöfe aus. Deutschfreiburger übernehmen deshalb auch Dossiers in französischer Sprache. uh/mir

Bericht Seite 2

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