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Das Staatspersonal ruft seine Forderungen in Erinnerung

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Autor: arthur zurkinden

freiburg Die Föderation der Personalverbände der Staatsangestellten des Kantons Freiburg (Fede) appelliert in einer Mitteilung an den Staatsrat und den Grossen Rat, die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für das Staatspersonal in ihrer Finanzpolitik vermehrt zu berücksichtigen.

«Die Fede hat mit Befriedigung Kenntnis genommen von den Ergebnissen der Staatsrechnung 2007, die mit einem komfortablen Ertragsüberschuss von 74 Millionen Franken schliesst», hält sie fest und fügt bei, dass dieses positive Resultat ohne den Beitrag resp. die Opfer des kompetenten und motivierten Staatspersonals nicht möglich gewesen wäre.

Steuersenkungen bereiten dem Personal Sorgen

Die Fede nimmt auch Kenntnis von der Überweisung der Motionen, die eine Steuersenkung fordern. «Wer von Steuersenkungen für den Steuerzahler spricht, spricht auch von Mindereinnahmen für den Staat», betont die FEDE und macht sich Gedanken über den Ausfall von mehr als 100 Millionen Franken, den der Staat in den nächsten Jahren hinnehmen und meistern muss. «Die Fede fragt sich, wie es möglich sein soll, die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für das Staatspersonal zu finanzieren», schreibt sie weiter.

Nach Worten der Fede sind die Sparmassnahmen, welche in der finanziellen Notsituation getroffen wurden, heute noch in Anwendung. So weist sie darauf hin, dass ein kranker oder verunfallter Mitarbeiter im ersten Jahr nicht ersetzt werde. Und die Besetzung einer frei gewordenen Stelle erfolge erst drei Monate danach. «Diese Massnahmen führen zu einer Überlastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den betroffenen Bereichen, ohne dabei auch vom Personalmangel zu sprechen, der in gewissen Dienststellen herrscht, vor allem im Gesundheits- und Sozialsektor sowie bei der Polizei», gibt die FEDE zu bedenken.

Zeit ist gekommen …

Laut Fede ist die Zeit gekommen, um die Arbeitszeit zu verringern. «In der Tat arbeitet das Staatspersonal mehr als die Hälfte der Angestellten der Westschweiz und der Nachbarkantone. Im Vergleich arbeitet das Staatspersonal in den Nachbarkantonen zwischen 40 und 411?2 Stunden pro Woche und hat eine Woche mehr Ferien», führt die Fede aus und weist darauf hin, dass in der Privatwirtschaft viele Wirtschaftszweige über einen Gesamtarbeitsvertrag mit einer 40-Stunden-Woche und fünf Wochen Ferien verfügen.

Eine Petition abgegeben

Die Fede erinnert daran, dass sie im März 2006 vom Staatsrat eine fünfte Ferienwoche verlangt habe und dass eine Petition mit 6400 Unterschriften eingereicht worden sei. Auch hält die Fede fest, dass sich das Personal in den schwierigen Zeiten stets solidarisch mit den Behörden gezeigt habe. Es habe sich einverstanden erklärt, einen Solidaritätsbeitrag zu leisten, der zu einer Gehaltsverminderung geführt habe. Deshalb fordert das Staatspersonal den Staatsrat und Grossen Rat auf, seine Anliegen nicht zu vergessen, damit es das hohe Leistungsniveau halten und neue Aufgaben übernehmen kann, die ihm künftig anvertraut werden.

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