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Das Team Freiburg weiter unbesiegt

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Für Trainer Philipp Perret bedeutete das Unentschieden am Samstagnachmittag an den Ufern des Genfersees gegen einen bescheidenen Lancy FC zwei verlorene Punkte; aufgrund der Spielanteile hätte man den Sieg unbedingt holen müssen. Besonders in der zweiten Halbzeit hatten die Gäste eigentlich genug Offensivaktionen gehabt, um dieses Spiel zu gewinnen. Auf den letzten 20 Metern vor dem Tor habe seinem Team jedoch die nötige Durchschlagskraft gefehlt, meinte Torschütze Frédéric Nimani kurz nach dem Abpfiff des guten Schiedsrichters. Zum ersten Mal seit drei Spielen standen zu diesem Zeitpunkt beim Team Freiburg noch elf Spieler auf dem Feld, was Trainer Perret als positiven Aspekt heraushob. Nächste Woche im Spitzenspiel im St. Leonhard gegen Yverdon wird dann Stürmer Karim Chentouf wieder in die Mannschaft zurückkehren. Dessen offensive Durchschlagskraft fehlte dem Team Freiburg jetzt zweimal merklich. Treffsichere Stürmer fehlen jedoch im Moment in der Liga fast überall, Gastgeber Lancy brauchte nach der Pause ein kurioses Eigentor von Abwehrspieler Timothée Ndarugendamwo, um selber wenigsten zu einem Treffer zu kommen.

Lange nur Mittelfeldgeplänkel

Nach nur 20 Sekunden konnte Heimkeeper Barocca einen gefährlichen Schuss Nimanis im letzten Moment in den Corner lenken, mit dieser Aktion hatte das Team Freiburg jedoch im ersten Umgang sein offensives Pulver auch schon verschossen. Zwar kam danach noch die eine oder andere Flanke vors Tor, aber im Zentrum stand weit und breit keiner, um einen gefährlichen Kopfball anzubringen. Nicht viel besser lief es dem Genfer Vorortklub, dessen Spieler vorab die Fussballschule von Servette durchlaufen haben. Einzig ein Weitschuss von Bastien Beuchat (3.), der knapp übers Tor flog, schien den sonst ziemlich arbeitslosen Nicolas Horovitz ein wenig zu beunruhigen. Ansonsten neutralisierte man sich im übervölkerten Mittelfeld. Und kamen die Offensivleute doch mal durch, hatten sie bei den Schüssen ihr Visier ziemlich schlecht eingestellt. So war es nicht verwunderlich, dass es bei Halbzeit noch 0:0 stand und vieles darauf hindeutete, dass der Schütze des ersten Tores grosse Chancen hatte, diesen ausgeglichenen Match zu gewinnen.

Zwei Tore innert einer Viertelstunde

Sechs Minuten nach der Pause verhinderte Freiburgs Goalie Horovitz mit einer Fussabwehr gegen Michaël Baumgartner das Führungstor der Einheimischen, das dann kurze Zeit später doch noch Tatsache wurde. Auf das unglückliche Kopfball-Eigentor reagierte das Perret-Team jedoch postwendend: Den links durchbrechenden Arthur Deschenaux konnte Dos Santos im Strafraum nur noch mit Foul bremsen, den fälligen Elfer versenkte Nimani mit stoischer Ruhe. Die Möglichkeit, doch noch den angestrebten Dreier einzufahren, hatte Christopher Nzinga eine Viertelstunde vor Schluss, sein Versuch aus sechs Metern landete jedoch neben dem Tor. Lancy seinerseits kam nur noch selten zu Kontern, dem technisch versierten Team ging von Minute zu Minute immer mehr die Luft aus. Tiago Terinha, der den abwesenden Chefcoach Bojan Dimic (Trainerkurs in Bern) vertrat, versuchte, mit drei Wechseln dem Kräfteverschleiss seiner Jungs Gegensteuer zu geben. Ganz anders als Perret, der erst kurz vor Schluss noch zwei Alibiwechsel vornahm. Beide Teams gingen dann in den letzten Minuten defensiv kaum mehr grosse Risiken ein, und so blieb es beim nicht unverdienten Unentschieden, mit dem man in beiden Lagern wohl längerfristig leben kann.

Insgesamt aber hätten die Saanestädter diesen spielerisch und körperlich limitierten Gegner an einem guten Tag schlagen können, ja müssen. Nimani schaute nach der Partie jedoch richtigerweise schon wieder nach vorne: «Die Punkteausbeute und der Formstand stimmen. Jetzt geht es vor allem darum, aus den vorhandenen Chancen in den nächsten Spielen mehr Tore zu erzielen.» Und eines hat auch dieses Spiel gezeigt: In der Gruppe 1 liegen die Teams auch diese Saison leistungsmässig ziemlich nahe beieinander.

Telegramm

Lancy – Freiburg 1:1 (0:0)

Stade de Marignac.–100 Zuschauer.–SR Skalonia.–Tore:53. Ndarugendamwo (Eigentor) 1:0. 67. Nimani (Foulpenalty) 1:1.

Lancy FC:Barocca; Pedretti (78. Buchs), Arifi, Mendes, Visenti; Ameti (74. Mingiano), Haliti, Beuchat, Baumgartner, Kanoute; Dos Santos (65. Kahllaoui).

Team Freiburg:Horovitz; Déglise, Bondallaz, Ndarugendamwo, Brülhart; Zaugg; Nzinga, Garcia (87. Rodrigues), Charrière; Deschenaux; Nimani (87. Sdiri).

Bemerkungen:Lancy ohne Hempler (verletzt), Gomis (gesperrt); Team Freiburg ohne Uka (verletzt), Chentouf, Kanté (beide gesperrt).–Verwarnungen: Pedretti (69.), Haliti (84.).

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