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Das Thema Landwirtschaft hat bereits seinen Platz in der Schule

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Mit einem Erlass sollte der Staatsrat die Sensibilisierung für die Freiburger Landwirtschaft in Form von Informationstagen und anderen Aktivitäten an den Schulen fördern. Dies hatte die Junge SVP des Kantons Freiburg in einer Volksmotion gefordert (die FN berichteten). Dem Rückgang der Landwirtschaft solle so entgegengewirkt werden. Der Staatsrat beantragt nun in seiner Antwort, die Motion zurückzuweisen. Wie er schreibt, haben die Schülerinnen und Schüler im Kanton während der ganzen obligatorischen Schulzeit Gelegenheit, sich mit der Realität der Landwirtschaft zu befassen.

Themen wie Bauernhof, Tiere, Milch oder Gemüsegarten würden insbesondere im ersten Schulzyklus häufig behandelt. Der Lehrplan 21 sehe diese Auseinandersetzung in den Fachbereichen «Natur, Mensch, Gesellschaft» sowie «Wirtschaft, Arbeit, Haushalt» vor. Für den zweiten Zyklus steht gemäss Freiburger Staatsrat das auf die Landwirtschaft ausgerichtete Geografielehrmittel «Land(wirt)schaft/Nourricultures» zur Verfügung. Dieses umfasse zehn Module, welche die meisten der in der Motion erwähnten Themen behandelten.

Wie der Staatsrat weiter festhält, würden die Schüler während der ganzen Schulzeit auch in Fächern wie Deutsch oder Geschichte für die Welt der Landwirtschaft sensibilisiert. Dazu gibt es Aktivitäten wie Ausflüge, Schulreisen oder Studienreisen, wo es oft zu einem Kontakt mit der Landwirtschaft komme. Auch führen Institutionen oder Organisationen wie das Landwirtschaftliche Institut Grangeneuve, Verein junger Landwirte oder «Schule auf dem Bauernhof» Aktivitäten mit Schulklassen durch. Für den Staatsrat gibt es somit keinen Grund, das Angebot wie in der Motion verlangt noch auszuweiten. uh

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