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Das Toreschiessen klappt noch nicht

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Innert weniger als 24 Stunden musste Freiburg-Gottéron zweimal als Verlierer vom Eis. Auf die 3:4-Niederlage am Samstag in Biel folgte gestern zu Hause im St. Leonhard ein 0:1 nach Verlängerung gegen NLB-Team Ajoie. In beiden Spielen sorgten Strafen kurz vor Ende der Partie für die Entscheidung. Für Freiburgs Trainer Mark French eine gute Lehrstunde: «Wir müssen eben realisieren, dass es gerade in diesen Schlussminuten auch bei grossem Engagement solche Strafen nicht leiden mag.»

Ganz offensichtlich hatten die Gastgeber gestern vor fast 3000 Zuschauern im einzigen Testspiel im St. Leonhard bei sommerlichen Temperaturen zu Beginn der Partie einige Mühe, ins Spiel zu kommen. Mit aufsässigem Forechecking machten ihnen die Jurassier den Spielaufbau äusserst schwer. Prompt schlichen sich immer wieder schon bei der Angriffsauslösung gefährliche Fehlpässe sein. Das brachte auch Gottéron-Hüter Reto Berra in Rage, als er nach einer guten Viertelstunde, als gleich mehrere seiner Vorderleute gepatzt hatten, lauthals seine Mitspieler zu wecken versuchte. Dies fruchtete, doch bei einem Konter hatte Captain Julien Sprunger Pech, denn sein scharfer Schuss prallte nur an den Pfosten (17.).

Mehr Schüsse und Puckbesitz

Das Mitteldrittel nahmen die Gastgeber wesentlich engagierter in Angriff. Prompt verlagerte sich das Geschehen nun des Öfteren in die Spielhälfte der Gäste. Die guten Abschlussmöglichkeiten folgten denn auch schon bald, doch weder Matthias Rossi (21.) noch Samuel Walser backhand (22.) vermochten den sicheren Ajoie-Hüter Dominic Nyffeler aus der Ruhe zu bringen. Die Aktionen der Freiburger waren zu oft kaum zwingend und die Torschüsse vermochten den gegnerischen Hüter kaum ins Schwitzen zu bringen. So hatten die Freiburger bei der Anzahl von Schüssen ein klares Plus, doch die Anzeigetafel zeigte auch am Ende des Mitteldrittels noch 0:0 an.

Und im letzten Drittel ging es im gleichen Stil weiter. Kämpferisch konnten sich die Freiburger eigentlich kaum etwas vorwerfen, spielerisch fehlt aber doch noch einiges, und die Trainer werden in den kommenden zwei Wochen noch etwelche Arbeit zu verrichten ­haben.

«Dafür machen wir ja Vorbereitungsspiele»

Für Freiburgs Verteidiger Marc Abplanalp ist dies nicht weiter beunruhigend: «Dafür machen wir ja die Vorbereitungsspiele. Natürlich hätten wir heute gerne vor eigenem Publikum gewonnen. Aber es fehlte eben immer noch ein Quäntchen mehr, um auch einmal zu treffen. Möglichkeiten hatten wir eigentlich genügend.» Dies sah auch Trainer Mark French so: «Wir haben uns nach einem mässigen ersten Drittel gut gefangen und uns auch gute Möglichkeiten erarbeitet. Jetzt müssen wir analysieren, weshalb wir dann diese aber allzu oft nicht nützen konnten.» Der grösste Sünder in dieser Hinsicht war Jim Slater, der in der 54. Minute nach einem schönen Querpass von Captain Sprunger seinen guten Schuss durch den Ajoie-Hüter pariert sah. Und Sekunden vor Schluss konnte er alleine gegen den Schlussmann losziehen, brachte die Scheibe aber erneut nicht an diesem vorbei.

In der Verlängerung musste Killian Mottet nach knapp drei Minuten wegen Beinstellens auf die Strafbank und schliesslich war es ausgerechnet der ehemalige Gottéron-Verteidiger Alain Birbaum, der seinen Farben drei Sekunden vor ­Ablauf der Strafe den Sieg ­brachte.

Gemäss Gottéron-Trainer Mark French wird sich am Montag zeigen, inwieweit die verletzten Laurent Meunier und Michal Birner wieder mitspielen können. Eine zusätzliche Ausländerverpflichtung sei bis jetzt noch kein Thema gewesen: «Wir müssen jetzt die beiden Wochenendspiele im Video genau analysieren und dann entsprechende Lehren daraus ziehen. Es wird sich dabei auch zeigen, ob unsere Linien, so wie wir sie jetzt zusammengestellt haben, zu greifen beginnen.»

Telegramm

Gottéron – Ajoie 0:1 n.V. (0:0, 0:0, 0:0, 0:1)

St. Leonhard. 2819 Zuschauer. – SR: Ströbel/Salonen (Obwegeser/Wermeille). Tor: 64. Birbaum (Hazen, Devos; Ausschluss Mottet) 0:1.

Strafen: 3-mal 2 Minuten gegen Gottéron, 3-mal 2 Minuten gegen Ajoie.

Freiburg-Gottéron: Berra; Holos, Chavaillaz; Abplanalp, Stalder; M. Forrer, Schilt; Schneeberger; Rossi, Bykow, Marchon; Sprunger, Slater, Miller; Mottet, Walser, Holdener; Lhotak, Schmutz, Vauclair; S. Forrer.

HC Ajoie: Nyffeler; Ryser, Birbaum; Weisskopf, Hauert; Casserini, Dotti; Pouilly; Privet, Montandon, Thibaudeau; Schmutz, Devos, Hazen; Petrig, Fossard, Wüst; Zorin, Macquat, Arnold.

Bemerkungen: Freiburg ohne Furrer, Meunier und Birner (geschont bzw. verletzt). 18. Pfostenschuss Sprunger. 63.  Time-out Ajoie.

Testspiel in Biel

K.o-Schlag zwei Sekunden vor dem Ende

Im ersten Testspiel gegen einen direkten Ligakonkurrenten verlor Gottéron am Samstagabend in Biel 3:4. Die Entscheidung fiel sehr spät: Acht Sekunden vor Schluss kassierte Freiburgs Verteidiger Philippe Furrer eine Strafe, sechs Sekunden später erzielte Toni Rajala im Powerplay den Siegtreffer für Biel.

fm

Biel – Gottéron 4:3 (1:0, 1:2, 2:1)

Biel. 2117 Zuschauer. SR: Eichmann/Mollard.

Tore: 4. Rajala (Pedretti, Fey) 1:0. 32. Bykow (Schmutz) 1:1. 34. Earl (Fey, Brunner) 2:1. 36. Holdener (S. Forrer, Schilt) 2:2. 56. Pedretti (Riat, Rajala/ Ausschluss Rossi)) 3:2. 57. Sprunger (Furrer) 3:3. 60. (59:58) Rajala (Ausschluss Furrer) 4:3.

Freiburg-Gottéron: Waeber; Furrer, Stalder; Schilt, Schneeberger; Abplanalp, M. Forrer; Chavaillaz, Holos; Miller, Bykow, Sprunger; Mottet, Slater, Rossi; Vauclair, Walser, Lhotak; S. Forrer, Schmutz, Holdener.

Bemerkungen: Gottéron ohne Meunier, Birner (beide verletzt) und Marchon (geschont).

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