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Das Triple ist in Griffweite

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Für Spiel vier dieser Finalserie musste Olympic kurzfristig auf Chad Timber­lake verzichten. Der amerikanische Spielmacher laboriert seit einigen Wochen an einer Ellbogenverletzung, die einen Einsatz gestern nicht zuliess. Für ihn rückte der bisher überzählige Ausländer Darrell Vinson nach. So konnten die Freiburger zwar die vier erlaubten Ausländer aufs Matchblatt setzen, ein Ersatz eins-zu-eins war der kurz vor den Playoffs als Absicherung geholte Vinson für Timberlake indes nicht, weil dieser auf der Centerposition agiert. Stattdessen rückte logischerweise Olympics zweiter Spielgestalter, Jérémy Jaunin, in die Startformation vor.

Genfs 15:2-Teilresultat

Am Samstag, als die Genfer in der Best-of-7-Serie auf 1:2 verkürzen konnten, hatten die Freiburger Gäste den Start verschlafen. Das sollte ihnen gestern nicht ein zweites Mal passieren. Womöglich auch aufgrund der Absenz Timber­lakes’ noch konzentrierter, machten sie einen ausgesprochen präsenten Eindruck. Vier Steals allein in den ersten vier Minuten waren Beweis dafür. Und auch bezüglich der Trefferquote tat sich im Vergleich zu Spiel drei einiges. Olympic hatte das Visier deutlich besser eingestellt. Die Gäste hatten die Partie ziemlich im Griff, mussten dann aber nach dem Ausfall von Timberlake die nächste Hürde nehmen. Dessen Ersatz Jaunin sah sich bereits nach sechs Minuten mit zwei persönlichen Fouls belastet und wurde von Trainer Petar Aleksic auf die Bank geholt. Der junge Boris Mbala und Routinier Dusan Mladjan übernahmen damit temporär die Rolle des Ballverteilers.

Es war dann aber Slobodan Miljanic, der die Freiburger davonziehen liess. Mit zwei Distanzwürfen stellte er das Skore auf 28:20 (22.). Kurze Zeit später führte Olympic gar mit elf Punkten. Die Genfer und allen voran der Ex-Olympic-Spieler und jüngere Bruder von Dusan, Marko Mladjan, wussten jedoch zu reagieren. Mit einem 15:2-Teilresultat lancierten sie die Partie neu. Mit dem Stand von 41:41 begann nach der Pause wieder alles von vorne. Zuzuschreiben hatte Olympic den vergebenen Vorsprung den ungewohnten Schwächen – trotz dem «Plus» Vinson – bei den Rebounds (17:8 für Genf) sowie den wie bereits am Samstag fehlenden Punkten des Topskorers Babacar Touré, der von Arnaud Cotture erneut gut verteidigt wurde und bei Spielhälfte bei für ihn mageren fünf Zählern stand.

Der «alte» Touré ist zurück

Wie schon in der Halbfinalserie gegen Union Neuenburg vermochte sich Olympic dann im dritten Viertel jäh zu steigern, derweil die Genfer komplett den Faden verloren. Mit 24:9 ging der Abschnitt an die Freiburger, was zu einem grossen Teil ebendiesem Touré zu verdanken war, während Cotture seinerseits nur mit einem folgenschweren, unsportlichen Foul auffiel. Plötzlich war der schlaksige Senegalese überall, skorte (10 Punkte im dritten Viertel), gab Pässe und holte Rebounds. So konnten die Gäste mit einem soliden Polster von 15 Punkten (65:50) ins Schlussviertel gehen, das sowohl Jaunin als auch Genfs diesmal eher diskreter Topskorer Marquis Addison mit vier Fouls angehen mussten.

Die Equipe von Vedran Bosnic schien geschockt und sich an die bittere Auswärtsschlappe der zweiten Partie erinnert. Rein gar nichts brachten die perplexen, wenig solidarischen und erstaunlich blutleeren Genfer mehr zustande. «Unsere zweite Halbzeit war schäbig», so Cotture konsterniert. Ganz anders die Freiburger, die unerbittlich Korb für Korb erzielten. Es war schliesslich Dusan Mladjan, der in der 34. Minute mit einem spektakulären Distanzwurf von weit hinter der Dreierlinie den Deckel zum dritten Sieg Olympics in der Serie draufmachte (75:53). Diesen Vorsprung brachte Olympic, bei dem Touré und Mladjan je 22 Punkte erzielten, locker über die Zeit.

«Ein grosses Spiel»

«Wir haben ein grosses Spiel gezeigt», sagte Coach Aleksic am Mikrofon von La Télé. «Es ist ein verdienter Sieg. Die Konzentration und die Defensive waren sehr gut, und im Angriff haben wir mit Mut und Vertrauen gespielt.»

Am Samstag hat Olympic im St. Leonhard nun die erste Chance, das zweite Triple der Club-Historie nach 2007 mit ­Liga- und Schweizer Cup sowie dem Championat zu holen. «Natürlich ist es unser Ziel, zu Hause den Titel zu feiern», sagte Natan Jurkovitz. Auf dem Silbertablett werden die Genfer Olympic den vierten Sieg in der Best-of-7-Serie allerdings nicht servieren. «Wir haben abermals eine Ohrfeige kassiert», so Cotture. «Sie kostet uns vielleicht die Serie, aber noch muss Olympic noch einmal gewinnen. Wir werden reagieren!»

Telegramm

Genf – Freiburg Olympic 63:85 (41:41)

Grand-Saconnex. Salle du Pommier. 1650 Zuschauer. SR: Clivaz, Herbert, Pillet.

Genf: Kovac (6), M. Mladjan (18), Cotture (13), Addison (15), Kalemba-Massamba (5), Solioz, Gravet (4), Kuba, Grüninger, Pythoud, Williams (2), Jeftic.

Freiburg Olympic: Jurkovitz (5), Jaunin (8), Miljanic (13), Burnatowski (10), Touré (22), Mbala (3), Ebenda, D. Mladjan (22), Schommer, Fosserat, Vinson (2).

Bemerkung: Olymic ohne Timberlake (verletzt).

Playoff-Final (best of 7). Stand: 1:3. Nächstes Spiel: Olympic – Genf Sa. 17.30 (St. Leonhard).

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