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Das Tuk-Tuk kommt wieder

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Adrien Oesch vom Verein Reper ist zufrieden. «Das Tuk-Tuk war sehr erfolgreich.» Das dreirädrige elektrisch betriebene Fahrzeug war von Mitte Mai bis Mitte Juli in Villars-sur-Glâne und im September und Oktober in Freiburg unterwegs. Die Bewohnerinnen und Bewohner konnten sich gratis davon herumchauffieren lassen. Mehr als 560 haben das getan, insgesamt legte das Tuk-Tuk 3594 Kilometer zurück. Das entspricht rund 47 Kilometern auf fünf bis sieben Fahrten pro Tag.

Gefahren haben das Tuk-Tuk junge Menschen auf Stellensuche – denn das Projekt hatte nicht nur zum Ziel, den Langsamverkehr zu fördern und die Generationen zu verbinden, sondern auch, jungen Menschen die berufliche Wiedereingliederung zu ermöglichen. Der Verein Reper bietet jungen Arbeitslosen und Sozialhilfebezügern nämlich eine umfassende Beratung in Bezug auf ihre Lebens- und Arbeits­situation. Mit dem Tuk-Tuk beschäftigte er insgesamt 18 Jugendliche und junge Erwachsene. Einer davon hat während seines Engagements einen Job gefunden.

«Das Tuk-Tuk-Projekt hat den jungen Leuten zu Wertschätzung und mehr Selbstbewusstsein verholfen», ist Oesch überzeugt. Das auch durch den Kontakt zu älteren Menschen, die das Tuk-Tuk vor allem genutzt haben. «Eine 96-jährige Dame ist regelmässig mit dem Tuk-Tuk gefahren und hat sich mit einem der Fahrer angefreundet. Als das Tuk-Tuk einmal wegen einer technischen Panne ausgefallen ist, hat er ihr Blumen vorbeigebracht.»

In Villars-sur-Glâne sei die grosse Mehrheit der Tuk-Tuk-Nutzer ältere Menschen gewesen; in Freiburg seien rund die Hälfte der Nutzer Betagte gewesen. Die andere Hälfte seien Familien oder auch Touristen gewesen, sagt Oesch. Auch die Bewohner von zwei Pflegeheimen haben Touren mit dem Gefährt gemacht. Einerseits wurde das Gefährt für Spazierfahrten oder Stadtbesichtigungen gebucht. Andererseits wurde es für Einkäufe oder Arztbesuche reserviert.

«Wir haben Glück gehabt, dass es im September und Oktober noch so schön warm und trocken war», sagt Oesch. Denn: Das Tuk-Tuk sei vor allem für schönes Wetter geeignet. Es hat zwar ein Dach, aber an den Seiten ist es offen.

Nächstes Jahr wird das Tuk-Tuk in Villars-sur-Glâne während rund drei Monaten unterwegs sein. Ob es auch wieder in Freiburg fährt, ist noch nicht klar. «Wir haben der Stadt einen Vorschlag gemacht und warten momentan auf Antwort», sagt Adrien Oesch. Momentan mietet der Verein das Tuk-Tuk von einer Zürcher Organisation. «Wir überlegen uns aber, nächstes Jahr ein eigenes anzuschaffen.»

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