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Das Wappen von Rechthalten

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die blauen Lilien im Wappen von Recht­halten sind nicht zu verwechseln mit der silbernen Lilie, die Alterswil und Heitenried im Wappen tragen. Die silberne Lilie verweist auf die Familie Maggenberg, die drei blauen Lilien von Rechthalten stammen vom Wappen der Familie von Helfenstein.

Die Gemeinde entwarf ihr Wappen im Jahr 1940 oder 1941, wie Leonardo Broillet vom Staatsarchiv Freiburg sagt. Wie viele andere musste Rechthalten sich damals für die 650-Jahr-Feier der Eidgenossenschaft ein Wappen zulegen, denn dort sollten sämtliche Gemeindewappen ausgestellt werden. Der schwarz-weisse Hintergrund des Rechthaltner Wappens sei vielleicht vom nahen Plaffeien entlehnt, sagt Broillet. Diese Gemeinde trug ein schwarzes Wappen mit einem silbernen Querstreifen. Bei Rechthalten wurde der Querstreifen zu einem Längsstreifen.

Die drei blauen Lilien verweisen wie erwähnt auf die Familie von Helfenstein. Sie war im 13. und 14. Jahrhundert sehr einflussreich in der Region zwischen Freiburg und Bern, wie Broil­let sagt. Sie soll die Pfarrei von Recht­halten gegründet haben, und sie hatte Besitztümer auf dem heutigen Gemeindegebiet von Rechthalten. Sie war allerdings eine von vielen Herrenfamilien, die in der Region über die Jahrhunderte das Sagen hatten: Zunächst waren dies gemäss der Gemeinde-Homepage die Ritter von Drallaris im 12.  und 13. Jahrhundert, die aus Rechthalten, oder damals eben Drallaris, stammten. Später hatten die Familien Maggenberg und Thierstein Einfluss in Rechthalten. Ebenfalls Besitzungen in Rechthalten hatten die Velga, die von Wippingen, die von Englisberg, die Griset de Forel und die de Gottrau.

nas/Bild zvg

 

Im Rahmen einer Serie stellen die FN die Wappen verschiedener Gemeinden aus dem Sense- und dem Seebezirk vor.

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