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Das zweite Wunder, die Medaille, wird ausbleiben

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Nach 25 Jahren tritt wieder eine Schweizerin im olympischen Tischtennisturnier an. Es ist Rachel Moret. Die Teilnahme ist ein Märchen. Der noch grössere Traum von einer Medaille wird ausbleiben.

Rachel Moret, 31-jährige Waadtländerin aus Morges, kam erst mit 13 Jahren an einem Plauschturnier im Schwimmbad mit dem Tischtennis in Berührung. Sie liess sich davon packen und unternahm fortan alles, um gut zu werden. Die allermeisten Spitzenspieler weltweit sind im Alter von 13 Jahren schon ausgebildeter Nachwuchs. Dass sie es mit Beharrlichkeit dennoch so weit brachte – in der von Asiatinnen dominierten Weltrangliste nimmt sie die 86. Position ein -, spricht für das überragende Talent der Linkshänderin. Die vielfache Schweizer Meisterin Moret machte das Hobby an der grünen Platte zum Beruf. Als Profi hat sie mittlerweile bereits für drei Vereine in Frankreich gespielt.

Reservierte Medaillen

Gibt es für Rachel Moret eine kleine Chance auf einen überraschenden Medaillengewinn? Nein, muss man realistischerweise sagen. Bei den Frauen ist die Dominanz der Asiatinnen noch weit ausgeprägter als bei den Männern. Seit der Aufnahme des Tischtennis ins Olympia-Programm 1988 wurden im Frauen-Einzel 25 Medaillen abgegeben. Die Auszeichnungen gingen nach China (20), Hongkong (2), Südkorea (2) und an eine für Singapur spielende Chinesin. Europa ging jedes Mal leer aus. An den alle zwei Jahre stattfindenden Weltmeisterschaften war die Ungarin Tamara Boros als Dritte im Jahr 2003 die bis heute letzte europäische Medaillengewinnerin. Als erste und bisher einzige Schweizerin war Tu Dai Yong, eine eingebürgerte Chinesin, 1996 in Atlanta im olympischen Frauen-Einzel vertreten.

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