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David Girardet mit dem längsten Atem

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Autor: Frank Stettler

Vor Jahresfrist machte die grosse Familie der Schützen Annik Marguet doch eher überraschend zur Freiburger Sportlerin des Jahres. Diese Unterstützung wurde Aurélie Grangier nicht zuteil. Die WM-Goldmedaillen-Gewinnerin von München mit dem Team (Liegendmatch 50 m) musste sich ebenso überraschend mit dem fünften Rang begnügen.

Motorsport geschlagen

Sieger der Wahl zum Freiburger Sportler des Jahres, welche zu jeweils 50 Prozent durch eine Kommission, bestehend aus Sportjournalisten und Verbandvertretern, und zu 50 Prozent vom Publikum entschieden wird, wurde der Leichtathlet und frühere Triathlet David Girardet. Der 31-Jährige vom CA Belfaux gewann heuer den 100-km-Lauf von Biel und wurde an der WM über 100 km in Gibraltar hervorragender 19.

Erstmals seit geraumer Zeit war mit Grégory Wicht auch wieder der Motorsport an dieser Endausmarchung vertreten. Der Schweizer Meister im Motocross aus Prez-vers-Siviriez klassierte sich im zweiten Rang und damit unmittelbar vor der Plasselberin Doris Trachsel, die einzige Nominierte aus dem deutschsprachigen Kantonsteil. Die Olympionikin, die in Vancouver im Langlauf-Sprint 30. wurde, war insbesondere in der Gunst der Sportjournalisten weit oben und verlor die Wahl wohl bei den Publikumsstimmen.

Pellet und TTC Düdingen

Was der Düdingerin Ursula Schwaller vor Jahresfrist nicht vergönnt blieb, schaffte auch ihr Handbike-Kollege Jean-Marc Berset nicht. Der unverwüstliche 50-jährige Greyerzer, der an der WM in Kanada zweimal Gold (im Zeitfahren und im Strassenrennen) gewann, verpasste das Podest als Vierter nur knapp.

Traditionell wurden im Forum Freiburg gestern noch weitere Ehrungen vorgenommen. Den Verdienstpreis erhielt Schwinger Hanspeter Pellet von der Kommission des Freiburger Sportpreises zugesprochen. «Ich hab zuerst gar nicht gewusst, was ich da gewonnen habe», so der stets wortkarge Sensler, um noch hinzuzufügen: «Ich hätte nie gedacht, dass ich es einmal so weit bringe.» Den Titel des besten Teams des Jahres 2010 trägt das Frauen-Team des Tischtennis-Clubs Düdingen (Nadine und Marina Brülhart, Sylvie Flückiger und Michelle Brügger), das den Aufstieg in die NLA realisiert hatte.

Staatsrätin Isabelle Chassot übergab den Verdienstpreis des Kantons an Bernard Pasteris, der sich einen Namen als internationaler Schiedsrichter im Basketball gemacht hatte. Den Förderpreis des Kantons erhielt neben dem Triathleten Leandro Glardon die Düdingerin Nadja Baeriswyl. «Für mich ist dieser Preis eine Motivation, um weiterzumachen», so die Kunstturnerin, die als grosses Ziel die Olympischen Spiele 2012 in London hat.

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