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David Krienbühl wird neuer Olympic-Präsident

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Seit Mai hatte eine Task Force, zusammengesetzt unter anderem aus Alexander Marangoni und Stephan Thomann, die Aufgabe, für Philippe Kapsopoulos einen Nachfolger zu finden. Dieser demissionierte gestern an der Generalversammlung in Granges-Paccot nach fünf Jahren von seinem Amt als Präsident. Mit David Krienbühl wurde den Mitgliedern nun eine Lösung präsentiert. Der 30-jährige Banker ist in Courtepin aufgewachsen, bilingue und als Vorstandsmitglied der FDP Stadt Freiburg politisch vernetzt. «Im April wurde ich von Herrn Marangoni kontaktiert. Mir war sofort klar, dass es sich um Basketball handeln muss», so Krienbühl. «Für mich ist es eine Herausforderung, in meinem Alter einen solchen Posten zu übernehmen.» Er sei seit jeher ein sportinteressierter Mensch, ob es sich um Eishockey, Fussball oder eben Basketball handle.

Zweisprachigkeit als Ziel

Aus beruflichen Gründen ist es David Krienbühl indes erst ab kommendem Mai möglich, seine Arbeit bei Olympic aufzunehmen. In dieser Übergangszeit übernimmt der langjährige Spieler und jetzige Sportdirektor Harold Mrazek das Amt des Präsidenten interimistisch; dabei wird er weiter von der Task Force unterstützt. Erst an der GV 2013 wird Krienbühl, der gestern vorerst in den Vorstand gewählt wurde, definitiv in seiner Funktion bestätigt. Krienbühl hat sich dennoch schon so seine Gedanken gemacht, welche Ziele er mit Olympic verfolgen möchte. «Einerseits will ich den Verein auf die Siegerstrasse zurückführen, andererseits die Finanzen ins Lot bringen. Zudem möchte ich dafür sorgen, dass vermehrt Zuschauer aus dem Sense- und Seebezirk in die St.-Leonhard-Halle kommen.» Die Zweisprachigkeit liege ihm am Herzen, betonte Krienbühl. Neues Publikum ist auch nötig, wie die gestern präsentierten Zahlen zeigten. Auch im zweiten Jahr in der neuen Halle stellte sich der daraus einst erhoffte positive Effekt nicht ein–im Gegenteil. Die Matcheinnahmen sanken erneut um 25 000 Franken, die Sponsorengelder gingen im Vergleich zum Vorjahr um 70 000 Franken zurück. Dank Gönnern und den geringer als budgetiert ausgefallenen Kosten für das Fanionteam konnte bei Einnahmen von 1 333 186 Franken nach Abschreibungen dennoch ein Gewinn von 5778 Franken verbucht werden.

Akademie mit Verlust

Weil aber die Akademie, welche im Vorjahr noch ein Plus von rund 35 000 Franken verzeichnet hatte, diesmal mangels Marketingeinnahmen einen Verlust von 45 000 Franken schrieb, resultiert für Olympic unter dem Strich ein Defizit von 39 222 Franken. Die Vereinsschulden belaufen sich weiterhin auf 300 000 Franken.

«Die roten Zahlen sind auch eine Folge davon, dass uns zuletzt ein Verantwortlicher für das Marketing fehlte», so der abtretende Kapsopoulos. Dieses Manko wurde gestern mit der Nomination von Frédéric Clerc behoben. Mit Pascal Bongard (Akademie) sowie Martine Rouiller und Christophe Werro (beide Finanzen) wurden zudem weitere Vorstandsmitglieder gewählt.

Das Budget 2012/2013 wurde im Vergleich zum letzten Jahr leicht nach unten korrigiert, auf 1 335 000 Franken.

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