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Defizit geringer als budgetiert

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Eine Auslastung von 99,7 Prozent, Zusatzeinnahmen durch sehr gut besuchte Mittagstische mit Senioren und OS-Schülern und eine gute Budgettreue – das sind drei Gründe, warum die Betriebsrechnung des Heims St. Martin in Tafers das Jahr 2019 besser abschliesst als budgetiert. Zwar weist die Rechnung bei Ausgaben von rund 5,374 Millionen Franken immer noch ein Defizit von 9018 Franken aus, doch war eigentlich ein Minus von 171 000 Franken veranschlagt. Die Vertreter der Trägergemeinden St. Ursen, Heitenried, Alterswil, Tafers und St. Antoni haben die Jahresrechnung 2019 genehmigt. In der Rechnung sind auch 40 000 Franken für in den letzten Jahren angehäufte Überstunden als Rückstellung aufgenommen. Das ist eine erste Tranche, der Bedarf beträgt 120 000 Franken, wie Heimleiter Urs Kolly an der Versammlung vom Dienstagabend ausführte.

Das Heim habe ein Jahr mit vielen Veränderungen hinter sich, sagte Frédéric Neuhaus, Präsident des Trägerverbands. Eine der wichtigsten sei der Wechsel der Heimleitung von Cornelia Rappo zu Urs Kolly auf den 1. September 2019 gewesen. Neuhaus unterstrich die gute Zusammenarbeit mit den anderen Heimen im Bezirk, die man in den Bereichen Schulungen und gemeinsame Einkäufe intensiviert habe.

Bisher verschont

Das Pflegeheim St. Martin mit 49 Pflegebetten und zwei Ferienzimmern und einem Altersdurchschnitt von 87 Jahren ist bisher vom Corona-Virus verschont geblieben. «Doch die Pandemie hat alles auf den Kopf gestellt», sagt Urs Kolly. Er erzählte unter anderem von den Bemühungen des Personals und der Zivildienstleistenden, die während der kompletten Schliessung der Institution die Kontakte zwischen Angehörigen und Heimbewohnern via Videochat organisiert hätten. «Es gab berührende Szenen.» Das Personal habe die oft wechselnde Situation mit neuen Konzepten gut umgesetzt und sich flexibel gezeigt.

«Jetzt, wo wieder vier Heime im Kanton betroffen sind, ist die Angst bei uns allen wieder da.» Bis heute habe das Heim 55 000 Franken für Corona-Massnahmen ausgegeben – ohne die Personalkosten, sagte Kolly auf eine Frage aus der Versammlung.

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