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Dem Leader den Meister gezeigt

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Man war sich unter den Düdinger Fans vor dem Spiel gegen den souveränen Tabellenleader Martigny einig: Diesmal durfte man von den Bulls wohl kaum Wunder erwarten, zu stark schienen die Gäste aus dem Wallis. Doch die mit zahlreichen Junioren von Gottéron und von La Chaux-de-Fonds angetretenen Sensler zeigten von Beginn weg, dass sie überhaupt keinen Respekt vor diesem übermächtig scheinenden Gegner hatten. Offenbar hatten sie auch die 2:7-Schlappe von vor zehn Tagen im Wallis locker weggesteckt. So schlenzte Luca Knutti bereits in der 4. Minute den Puck mit einem Direktschuss aus schrägem Winkel in die Maschen. Und als erstmals ein Walliser auf die Strafbank wanderte, zogen die Düdinger sofort ein Powerplay auf und Topskorer Ludovic Hayoz versenkte bereits nach nur acht Sekunden das Rondell erneut hinter Hüter Baud im Netz.

In der Folge entwickelte sich ein für die Zuschauer interessantes und schnelles Spiel, das hin und her wogte und beiden Teams Abschlussmöglichkeiten bot. Doch bis zur ersten Pause liessen sich die beiden Hüter nicht mehr bezwingen.

Martigny aggressiver

Es war zu erwarten: Zum Mitteldrittel erschienen die Walliser wesentlich aggressiver und drängten die Gastgeber sogleich in die eigene Verteidigungszone zurück. Bereits in der 21. Minute wurde Düdingens Schlussmann Lucas Gaudreault zweimal geprüft, wobei er beim zweiten Schuss die Hilfe des Pfostens in Anspruch nehmen musste. Martigny war nun wesentlich mehr im Puckbesitz, doch die Bulls vermochten sich immer wieder gut zu lösen und ihrerseits Nadelstiche zu setzen. Und vor dem eigenen Tor kämpfte man verbissen um jeden Puck. Und was doch auf Hüter Gaudreault zukam, hielt dieser mit einigen unglaublichen Paraden.

In der 35. Minute war allerdings auch der Torhüter machtlos, als er den ersten Versuch zwar noch abwehrte, gegen Martinez’ Nachschuss aber nichts ausrichten konnte. Wie würden die Düdingen Bulls auf diesen 1:2-Anschlusstreffer reagieren? Würden plötzlich die Hände zu zittern beginnen? Nein, keineswegs. Die Bulls spielten konzentriert weiter und gruben immer wieder unmöglich scheinende Pucks an den Banden aus. Kurz vor der zweiten Pause wurde den Einheimischen ein Penalty zugesprochen, René Bruni brachte den Puck aber nicht am gegnerischen Goalie vorbei.

Gaudreault mit starker Leistung

Dass die Walliser im letzten Drittel nochmals alles nach vorne werfen würden, war klar. Die Frage stellte sich, ob die Düdinger weiter dagegenhalten und die Nerven behalten würden. Und ob sie das hohe Tempo würden mitgehen können. Überraschenderweise taten sie dies abgeklärt, trotz der vielen jungen Spieler in der Aufstellung. Düdingen war nun zumeist mit Abwehrarbeit beschäftigt, vermochte sich aber immer wieder auch zu lösen und Gefahr vor dem gegnerischen Tor zu kreieren. Pech, landete Bussards Knaller in Überzahl nur am Pfosten (48.).

Zehn Minuten vor Ende der Partie wanderten kurz hintereinander zwei Düdinger auf die Strafbank und Martigny konnte über eine Minute lang mit zwei Spielern mehr angreifen. Es schien nun endgültig nur noch eine Frage der Zeit, bis auf der Anzeigetafel bei beiden Teams eine Zwei stehen würde. Doch die Düdinger standen gut, und zudem war es immer wieder Gaudreault, der die unglaublichsten Schüsse hielt. So zehn Minuten vor Schluss, als er sich bereits am Boden liegend zweimal kurz hintereinander irgendwie den Puck noch krallte.

Nachdem diese heikle Phase ohne Gegentreffer überstanden war, meinte HCD-Präsident Josef Baeriswyl auf der Tribüne: «Jetzt gewinnen wir!» Und er sollte recht behalten. Mit vereinten Kräften und einem unglaublichen Torhüter im Rücken brachten die Sensler den sensationellen Sieg über die Zeit. Es war bei weitem das beste Saisonspiel der Freiburger, die damit aufzeigten, was mit diesem Team möglich ist, das sich immer besser findet und auch punkto Einsatzbereitschaft kaum Wünsche offenliess. Zu erwähnen sicher auch die jungen Verstärkungen, die sich nahtlos ins Team einbinden liessen und dafür sorgten, diesen Überraschungserfolg zu ermöglichen.

Telegramm

Düdingen – Martigny 2:1 (2:0; 0:1; 0:0)

Eisbahn SenseSee. – 263 Zuschauer. – SR: Jordi (Stalder, Urfer). Tore: 4. Knutti (Stettler, Hayoz) 1:0. 6. Hayoz (Bulliard, Stettler; Ausschluss Sammali) 2:0. 26. Martinez (Currit) 2:1.

Strafen: 6-mal 2 Minuten gegen Düdingen, 4-mal 2 Minuten gegen Martigny.

HC Düdingen Bulls: Gaudreault; Bruni, Zwahlen; Hayoz, Bulliard; Vouadroux, Thom; Knutti, Baeriswyl, Stettler; Maillard, Schnegg, Bussard; Hasler, Mojonnier, Schaller; Heughebaert, Leva, Chassot.

HC Wallis Martigny: Baud; S. El Assaoui, Kohler; Marghitola, Pelletier; Vermeille, Thévoz; M. Jaquet, G. Jaquet; Bonvin, M.  El Assaoui, Vodoz; Seydoux, Merola, Gailland; Guex, Delessert, Lahache; Currit, Sammali, Martinez.

Bemerkungen: Düdingen ohne Fontana, Shala, Tschanz, Braichet und Riedi (alle verletzt) und ohne Grandjean (abwesend). – 40. R. Bruni verschiesst Penalty. – Pfostenschüsse Thévoz (21.), Bussard (48.), Marghitola (53.).

Swiss Regio League: Basel – Arosa 2:1 n.V. Lyss – Thun 2:8. Bülach – Chur 5:1. Dübendorf – Seewen 2:1 n.P. Huttwil – Wiki-Münsingen 2:6.

Rangliste: 1. Martigny 13/31. 2. Dübendorf 13/27. 3. Bülach 13/26. 4. Basel 12/21. 5. Arosa 13/20. 6. Düdingen 13/20. 7. Chur 13/17. 8. Lyss 13/17. 9. Wiki-Münsingen 13/15. 10. Thun 13/15. 11. Huttwil 12/12. 12. Seewen 13/10.

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