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Dem Spitzenquartett im Nacken

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Bereits in der ersten Runde konnte Ärgera zu Hause gegen die unter den Erwartungen spielenden Winterthurerinnen nach Penaltyschiessen gewinnen. Nach weiteren sieben Spielen war die Ausgangslage nun so, dass die Senslerinnen nur einen Punkt vor Winterthur auf Rang fünf lagen. Um sich eine Chance auf die Playoffs zu wahren, war für beide Mannschaften ein Sieg nötig. Gleich zu Beginn waren beide Teams sehr offensiv eingestellt. Die zahlreichen mitgereisten Ärgera-Fans konnten ein schnelles Spiel mitverfolgen. In der 9. Minute konnte Rachele Berti fast von der Mittellinie aus eine Druckphase der Freiburgerinnen erfolgreich abschliessen. Ihr präziser Weitschuss hing nach ein paar Aufsetzern im Netz der Gegnerinnen. Nur eine Minute später konnten die Red Ants jedoch ausgleichen. Im Anschluss gab es auf beiden Seiten immer wieder brenzlige Situationen vor den Torhüterinnen. Sechs Sekunden vor der ersten Pause konnte dann Ärgeras Topskorerin Caroline Schürch davonziehen und stellte mit einem sehenswerten Drehschuss die Führung für ihre Farben wieder her. Das 2:1 nach dem ersten Drittel war für die Gäste aus Giffers keinesfalls gestohlen, denn sie investierten viel und verteidigten aufopfernd.

Risiko wird belohnt

Im zweiten Abschnitt stellten die Trainer Jan Jungo und Mike Burkhalter dann auf drei Sturmlinien um, was sich angesichts der hohen Intensität als sehr klug herausstellte. Auch in diesem Drittel wechselten sich die beiden Equipen immer wieder mit Torchancen und schnell ausgeführten Angriffen ab. In der 28. Minute konnte Ärgeras Torhüterin Patricia Roux mit einem langen und präzisen Auswurf Valentina Dazio lancieren, welche allein auf das Tor zu rennend souverän verwertete. Die Zwei-Tore-Führung gab Giffers Selbstvertrauen, weshalb sie in der Offensive nun mehr Risiko auf sich nahmen. Die Red Ants Winterthur vermochten sie zuweilen nur noch regelwidrig zu stoppen. In einem Powerplay von Giffers in der 29. Minute konnte Martina Buri auf Zuspiel von Lea Bertolotti sogar zum 4:1 einschiessen. Sichtlich frustriert von ihrer Rücklage kassierten die Red Ants noch eine weitere Strafe, die dieses Mal aber ungenutzt blieb. Giffers verteidigte im Kollektiv: Die Zuteilung stimmte beinahe immer, und sonst glänzte Torhüterin Roux als sicherer Rückhalt. Das Heimteam schien völlig überfordert mit der Souveränität der Senslerinnen und konnte im Mitteldrittel nichts mehr dagegen setzen.

Playoffs in Reichweite

Im Schlussdrittel konnte Winterthur zwar durch einen Penalty noch einmal zum 2:4 herankommen, aber Giffers verwaltete den Vorsprung gekonnt. Trainer Jungo betonte vor und während dem Spiel immer wieder mit Nachdruck, dass Winterthur «müsse» und Ärgera als Aufsteiger «dürfe». Dies kam im gesamten Spiel zum Ausdruck, denn die Senslerinnen wurden getragen durch ihr lautstarkes Publikum und zeigten in all ihren Aktionen ihre freche Spielfreude. Bei Winterthur versuchte man es zu oft mit der Brechstange, was dann schon im Ansatz scheiterte. So konnte Giffers den Vorsprung über die Zeit bringen und sich die vollen drei Punkte sichern. Mit diesem Sieg bescherten sie sich selbst ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk und können nun auf dem fünften Rang in das neue Jahr rutschen. Ärgera Giffers ist nun punktgleich mit den viertplatzierten Bern Burgdorf Wizards und kann den Anschluss an das Spitzenquartett und somit die Playoff-Ränge wahren. chw

Telegramm

Red Ants – Ärgera 2:4 (1:2, 0:2, 1:0)

Oberseen Winterthur. 209 Zuschauer. SR: Niedermann/ Brändle.Tore:9. Berti (Köstinger) 0:1. 10. Kunz (Scheidegger) 1:1. 20. Schürch (Wyder) 1:2. 28. Dazio (Roux) 1:3. 29. Buri (Bertolotti) 1:4. 47. Chalverat 2:4.Strafen:3-mal 2 Minuten gegen Red Ants Rychenberg Winterthur. 1-mal 2 Minuten gegen Ärgera Giffers.

Ärgera Giffers:Roux; Wyder, Berti; Bertolotti, Schürch, Köstinger; Dietrich, Hirschi; Ruffieux, Wohlhauser, Dazio; Buri, Moser, Beck; Weibel, Wieland, Feller, Diem.

Frauen. NLA. Rangliste:1. Dietlikon 12/32. 2. Piranha Chur 12/31. 3. Zollbrück 12/20. 4. Bern-Burgdorf 12/19 (61:54). 5. Giffers 12/19 (40:60). 6. Red Ants 12/15. 7. Dürnten 12/5. 8. Zug 12/3.

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