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Dem Volk Rauch in die Augen blasen

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Leserbrief

Dem Volk Rauch in die Augen blasen

Autor: «Ihr dürft die Anti-Raucher-Initiative nicht unterschätzen» – FN vom 22. März

Es wird nicht «komplizierter», wie es Ständerat Urs Schwaller an der Versammlung der Sensler Wirte sagte, sondern einfacher, da nach Annahme der Initiative überall dieselben Regeln gelten, jene, die wir in

Freiburg und vielen anderen Kantonen bereits kennen.

Es war ja auch ein Argument der Gastroverbände, dass man eine gesamtschweizerische Lösung anstreben würde, was die Politiker leider vermasselt haben, indem sie gegen den Volkswillen gehandelt haben.

Der im Artikel zitierte Wirt hat Recht: Mit Annahme der Initiative hätten Freiburger Wirte wieder gleich lange Spiesse wie die Berner Konkurrenz. Gerade Schwallers CVP hat im Ständerat ja für Rechtssicherheit plädiert: Diese ist aber nicht gegeben, wenn Gastroverbände ständig versuchen, das geltende Recht wieder aufzuweichen, wie es Zbinden offenbar beabsichtigt. Und solange es keine gesamtschweizerische Regelung gibt, werden die Gastroverbände nicht Ruhe geben.

Es ist sehr bedenklich, wenn man den Wirten auch noch weismachen will, dass Investitionen vergebens gewesen wären, würde die Initiative angenommen, weil diese keine Fumoirs erlaube. Dies ist schlicht gelogen.

Die Bevölkerung inklusive Wirte wird sich aber nicht für dumm verkaufen lassen und hat schon mehrfach an der Urne gezeigt, was sie will: einen umfassenden, klaren und einheitlichen Schutz für Kunden und Angestellte. Nun muss sie es Politikern und Lobbyisten eben mit einer Annahme der Initiative nochmals in Erinnerung rufen.

Autor: Markus Gerteis, Freiburg

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