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Demenzstation ist einen Schritt weiter

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Auf dem Maggenberg in Tafers soll eine Demenzstation gebaut werden. Zugleich ist geplant, das bestehende Pflegeheim um- und ausbauen. Die Trägerschaft, der Gemeindeverband Gesundheitsnetz Sense, hat vor einem Jahr einen Planungskredit von 250 000 Franken gesprochen. Vor drei Tagen lief die Eingabefrist für die Architekten ab.

Fünf konkrete Projekte

Wie Peter Portmann, Präsident des Gesundheitsnetzes, an der gestrigen Delegiertenversammlung in Tafers erklärte, haben bei der Ausschreibung 40 Büros ihr Interesse für den Auftrag angemeldet. «Sie kamen aus der ganzen Schweiz, eines aus Tschechien und eines sogar aus Singapur», sagt er. Am Ende gingen fünf konkrete Angebote ein. Am 15. Mai will der Vorstand des Gemeindeverbandes entscheiden, wer den Zuschlag bekommt und ein Vorprojekt ausarbeiten darf.

Erst wenn dieses vorliege, sei klar, wie hoch die Kosten für das Projekt ausfallen, sagte Peter Portmann gestern. Ein erster Anhaltspunkt ist aber die Bausumme, welche den interessierten Architekten für ihre Planungsrahmen vorgegeben wurde. Sie beträgt 9,5 Millionen Franken.

Kaufverhandlungen laufen

Der Vorstand hat mit der Besitzerin des Landes, auf dem der Anbau teilweise zu stehen kommen soll, Vorverkaufsverhandlungen geführt. Momentan besteht ein schriftliches Einverständnis für den Verkauf der Parzelle, auf der derzeit ein Priesterheim steht. «Der Verkaufspreis ist noch nicht geklärt», sagte Peter Portmann den Gemeindevertretern. Der Vorstand werde den Vertrag unter dem Vorbehalt abschliessen, dass die Delegiertenversammlung diesen noch genehmigen müsse.

Daniel Piller, Vertreter der Gemeinde Düdingen, fand es nicht so gut, dass der Verkauf noch nicht vollzogen ist, obwohl die Planung schon so weit fortgeschritten ist. Peter Portmann versicherte aber, dass die Priestergemeinschaft, welche die Stiftung trägt, klar ihren Willen bekundet hat, das Land für den vorgesehenen Zweck verkaufen zu wollen.

Auch in Sachen Terminen konnte der Präsident des Gemeindeverbandes noch nichts Konkretes sagen. «Wir wollen zügig vorwärts machen», sagte Peter Portmann. Es sei vorgesehen, das Projekt in einer Informationsveranstaltung in den Gemeinden vorzustellen, bevor der Baukredit den Delegierten zur Genehmigung vorgelegt wird.

Zwei Demenzstationen

Vorgesehen ist der Bau in unmittelbarer Nähe des heutigen Pflegeheims; beide Gebäude sollen verbunden werden. Auf zwei Etagen sind Zimmer für je zwölf stark demenzkranke Personen vorgesehen sowie jeweils ein Reservezimmer. Die WC-Anlagen sollen ausserhalb der Zimmer eingerichtet werden. So kann die Verletzungsgefahr vermindert und die Übersicht verbessert werden. Von beiden Stationen gibt es einen Weg nach draussen in einen gesicherten Gartenbereich. Der Neubau wird so geplant, dass später allenfalls eine Aufstockung möglich wäre, wie Vizepräsident Markus Stöckli sagte.

Zum Projekt gehört auch der Um- und Ausbau des bestehenden Pflegeheims. Im Wesentlichen geht es darum, alle Zweierzimmer in Einzelzimmer umzuwandeln. Zudem ist auf dem zweiten Obergeschoss ein Aubau geplant, um weitere Räume zu generieren, vor allem für die Aktivierung und Therapie.

Rückblick: Das Pflegeheim war zu 98 Prozent belegt

D ie Delegierten des Gesundheitsnetzes Sense haben an ihrer Versammlung vom Donnerstag die Rechnung 2012 genehmigt. Sie schliesst um 92 800 Franken besser ab, als budgetiert. Der Ausgabenüberschuss beträgt 55 200 Franken, vorgesehen waren rund 148 000 Franken. Gemäss Geschäftsleiter Guido Hagen ist diese Differenz unter anderem auf eine leicht höhere Bettenbelegung zurückzuführen. Das Pflegeheim Maggenberg mit 96 Betten war 2012 durchschnittlich zu 98 Prozent belegt. In der kurzen Diskussion wurde die Frage aufgeworfen, ob die Gemeinden allenfalls geradestehen müssten, wenn die Pensionskasse des Staatspersonals ihre Unterdeckung dadurch ausgleichen würde.

Die Delegierten genehmigten auch die Rechnung der Spitex Sense; der Betriebskostenüberschuss für Spitexdienste, Mütter- und Väterberatung und Pauschalentschädigungen zu Lasten der Gemeinden liegt bei 2,45 Millionen Franken (siehe auch FN vom Montag). An der letzten Versammlung hatten einige Gemeindevertreter die Effizienz der Spitex infrage gestellt. Die eingeleiteten Sofortmassnahmen haben ihre Wirkung gezeigt. Der Vorstand bietet zudem allen Gemeinderäten an, sie persönlich über das Funktionieren der Spitex zu informieren. im

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