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Den Erfolg in der eigenen Hand

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Feststimmung am Samstagmorgen in Rechthalten: Gut 200 Personen waren an die offizielle Eröffnungsfeier des neuen Dorfzentrums Burg gekommen. Zufriedene Gesichter bei der Besichtigung des neuen Lebensmittelladens mit Bäckerei, Tea-Room und Postagentur. Der Neubau scheint der Bevölkerung zu gefallen. Die erste Beraterbank der Raiffeisenbank Sense-Oberland nebenan ist schick eingerichtet. «Es freut mich ungemein, dass auf dieser Burg wieder reges Treiben herrscht», sagte Ammann Marcel Kolly in seiner Ansprache. Auf der 3500 Quadratmeter grossen Parzelle, auf der einst eine Burg und später ein Bauernhof stand, befinden sich jetzt zwei würfelförmige Wohnbauten und ein grösseres Gebäude entlang der Kantonsstrasse mit Wohnungen und Gewerbeflächen im Erdgeschoss. Er sei dankbar für den neuen Wohnraum, so Kolly, aber noch wichtiger sei der Gewerbeteil für Rechthalten. Ohne den finanziellen und persönlichen Einsatz der Genossenschafter der Genossenschaft Burg, die einen Teil der Gewerbeflächen gekauft haben, hätte der Laden nicht realisiert werden können (FN vom Donnerstag). Nun sei es wichtig, dass er auch genutzt werde. «Wir werden als Rechthaltner gefordert sein, etwas zum Erhalt des Ladens beizutragen. Ganz nach dem Motto: Wer weiter denkt, kauft näher ein», sagte Kolly.

Wichtig für die Entwicklung

Auch Oberamtmann Manfred Raemy ermunterte die Rechthaltnerinnen und Rechthaltner, die Einkaufsmöglichkeit im Dorf zu nutzen: «Es liegt an euch, dafür zu sorgen, dass die Unternehmer erfolgreich geschäften können und noch lange hier bleiben.» Ein starkes Dorfzentrum sei wichtig für die Entwicklung einer Gemeinde, betonte Raemy. Er erzählte, dass sich der Vorstand des Gemeindeverbandes Region Sense vor zwei Wochen im Schürli in Rechthalten zur Sitzung getroffen habe. Nach einer fünfeinhalbstündigen Diskussion über die Entwicklungsschwerpunkte des Bezirks hätten sie diese Diskussion beim Anstossen im neuen Dorfzentrum besiegelt.

Lange Planungsphase

Die Promotoren des Projekts sind Urs Rappo und Beat Baeriswyl. Architekt Baeriswyl sagte den Festbesuchern, dass die Vorabklärungen viel Zeit in Anspruch genommen hätten. Fünf Jahre hatten die Planer allein in das Vorprojekt investiert, im Juni 2015 sei dann die Baubewilligung vorgelegen. In einem Monat sind auch die letzten der insgesamt 22 Miet- und Eigentumswohnungen bezugsbereit. Kürzlich wurden zwei Linden gepflanzt. Sie bilden den Abschluss der Bauarbeiten. «Wir können im Tea-Room hoffentlich bald feinen Lindenblütentee trinken», so Baeriswyl.

Urnenfriedhof

Wächter der Erinnerung

Der Urnenfriedhof in Rechthalten ist um 90 auf 192 Plätze erweitert worden. Am Samstag sind die neuen Urnengräber eingesegnet worden. Dabei war auch Künstler Fredy Peissard aus St. Silvester anwesend. Er ist der Planer des Friedhofs bei der katholischen Kirche und hat auch die neuen Säulen gestaltet. Diese seien Wächter der Erinnerung, erklärte Peissard den FN. «Der Friedhof soll ein Ort sein, an dem sich die Leute treffen und von den Verstorbenen erzählen. So wird die Erinnerung an sie wachgehalten.» Das ist in seinen Augen wichtig. «Es ist schlecht, wenn eine Gesellschaft die Erinnerung verliert», so Fredy Peissard.

ak

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